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Interviews

Interview mit Mara Volkers

Ich freue mich euch heute wieder ein kleines Interview präsentieren zu können. Vor einigen Wochen habe ich euch den Vampir-Roman "Die schwarze Könign" von Mara Volkers vorgestellt. Heute möchte ich euch mein Interview mit der Autorin präsentieren.

Hier könnt ihr euch  meine Rezension zu "Die Schwarze Königin" ansehen.

Die Autorin:

Mara Volkers wurde im Rheinland geboren. Sie studierte Medizin, brach aber das Studium ab und arbeitete als Angestellte in einem weltweit operierenden Konzern. Zur gleichen Zeit erschienen ihre ersten Kurzgeschichten in verschiedenen Fantasy-Anthologien. Gemeinsam mit ihrem Ehemann schreibt sie Romane verschiedener Genres. »Die Vampirkönigin« ist ihr erster Dark-Fantasy-Roman im Piper Verlag. Mara Volkers und ihr Ehemann leben als freie Schriftsteller in der Nähe von München.

Romane:

 

Titel: Die schwarze Königin
Broschiert: 474 Seiten
Verlag: Piper
Veröffentlichung: Juli 2010
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3492267416
ISBN-13: 978-3492267410

 

Titel: Die Reliquie
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Piper
Veröffentlichung: November 2010
Sprache:
Deutsch
ISBN-10: 349226784X
ISBN-13: 978-3492267847

 

Bella's Wonderworld: Hallo Frau Volkers,
ich möchte mich zuerst ganz herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie sich Zeit für mich und ein paar meiner Fragen nehmen!

Bella's Wonderworld: Wie sind Sie eigentlich zum Schreiben gekommen, und warum reizt Sie gerade das Genre Fantasy?

Mara Volkers: Ebenso wie mein Mann habe ich schon als Kind kleine Begebenheiten und einfache Geschichtchen aufgeschrieben. Später habe ich Stories in Fanzines veröffentlicht und darüber die Chance bekommen, eine Erzählung in einer Heyne-Fantasy-Anthologie unterzubringen. Mit meinem Mann zusammen habe ich eine Reihe weiterer Fantasy- und SF-Erzählungen und ein Kinderbuch veröffentlicht. Dann haben wir 10 Jahre nur für uns geschrieben, bis mein Mann wieder Lust hatte professionell zu schreiben. Es hat aber noch sieben Jahre gedauert, bis wir den ersten Roman veröffentlichen konnten.

Bella's Wonderworld: Haben Sie außer dem Schreiben auch noch andere Hobbys?

Mara Volkers: Das schreiben ist für uns kein Hobby, sondern Beruf und Lebensinhalt. Seit Anfang 2007 ist es unser Hauptberuf. Als Hobby sehen wir Spielfilme und Dokumentationssendungen auf DVD, lesen verschiedene Magazine wie GEO, Spektrum der Wissenschaft, Damals etc., und reisen viel.

Bella's Wonderworld: Lesen Sie selbst auch gerne? Wenn ja gibt es spezielle Schriftsteller/-innen die sie bevorzugen?

Mara Volkers: Natürlich lesen wir gerne, aber querbeet. Wir haben keine Lieblingsschriftsteller bzw. so viele, dass man sie kaum aufzählen kann. Wir verfügen über ca. 13.000 eigene Bücher, darunter mehr als 4.000 Sachbücher.

Bella's Wonderworld: Sie schreiben ja auch gemeinsam mit Ihrem Mann. Macht es für Sie einen großen Unterschied alleine an einem Werk zu arbeiten?

Mara Volkers: Ich arbeite immer mit meinem Mann zusammen. Das ist weniger anstrengend und macht sehr viel Spaß. Wenn wir nicht gerade anderweitig beschäftigt sind, reden wir über Ideen und die Romane, an denen wir gerade arbeiten oder arbeiten wollen. Langeweile kommt da keine auf und es gibt auch keine Schreibblockaden.

Bella's Wonderworld: „Die schwarze Königin“ ist Ihr erster Dark-Fantasy-Roman. Warum haben Sie sich entschieden über Vampire zu schreiben?

Mara Volkers: Eigentlich wegen eines Scherzes. Natürlich lieben wir Fantasy in den verschiedensten Formen und haben als Mara Volkers auch schon historische Phantastik (Fantasy in historischem Setting) geschrieben. Wir hörten von einem Roman über einen Schweizer Vampir, der vom Verlag abgelehnt worden war, und kamen prompt auf die Idee, Vampire in Wien anzusiedeln. Die Idee entwickelte ein heftiges Eigenleben und so hat unsere Agentin das Exposé und die ersten Seiten Piper angeboten.   

Bella's Wonderworld: Die Vampire in „Die schwarze Königin“ präsentieren sich in von einer ziemlich dunklen Seite und werden nicht wie in anderen Vampirromanen romantisiert. Was hat sie zu dazu inspiriert Ihre Vampire auf diese Weise darzustellen?

Mara Volkers: Der Grund liegt in der Herkunft der Vampirgeschichten – Dracula mit Van Helsing, Vlad Dracul, der Pfähler, und der ganze Vampiraberglaube, der auf dem Gebiet der K.u-K.-Monarchie weit verbreitet war. Für uns sind Vampire keine Kuscheltiere.

Bella's Wonderworld: Besonders gut an Ihrem Roman „Die schwarze Königin“ hat mir der Handlungsort Wien und die damit verbundene Sprache gefallen. Haben Sie selbst einen besonderen Bezug zu dieser Stadt?

Mara Volkers: Wir waren früher einige Male in Wien und wurden von einer Freundin dort auch mit den düsteren Teilen der Stadt bekannt gemacht. Zudem haben wir uns mit der Geschichte Wiens und des Kaiserreiches viel beschäftigt – so auch mit der Belagerung Wiens durch die Türken und den tiefen Kellern, die die Wiener gegraben haben. Außerdem planen wir zwei weitere Besuche in dieser Stadt innerhalb der nächsten zwölf Monate.

Bella's Wonderworld: In Ihrem Roman bewegt man sich in der Künstlerszene Wiens, wobei Urban Lassky’s in rot gehaltene Kunstwerke im Vordergrund stehen. Mich hat gerade die Auswahl der Farbe und die schöne Beschreibung seiner Bilder imponiert. Welche Bedeutung hat für Sie die Farbe rot bzw. das Malerhandwerk?

Mara Volkers: Die Farbe bezieht sich natürlich auf Blut und die Identität des Malers. Darüber hinaus sind Bücherschreiben und Malen zwei Seiten der Kunst. Sie haben viel miteinander zu tun. Der Maler hält einen Augenblick der Realität oder der Fantasie kunstvoll fest, der Schriftsteller malt mit Worten eine Geschichte.

Bella's Wonderworld: Wird es eine Fortsetzung von „Die schwarze Königin“ geben? Oder arbeiten Sie gerade noch an einem anderen Projekt?

Mara Volkers: Wir haben ein anderes Fantasy-Projekt abgeschlossen, in dem es um den Untergang der Welt im Jahre 2012 geht, den die Maja in ihrem Kalender vorausgesagt haben. Es wird unter dem Titel „Die Tore der Geister“ bei Piper erscheinen. Wir arbeiten gerade an einer zweiten Geschichte um Daniela und die Wiener Vampire.

Bella's Wonderworld: Liebe Frau Volkers zum Abschluss möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei Ihnen bedanken und Ihnen alles Gute für die Zukunft und Ihre weiteren Projekte wünschen.
 

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