[Rezension] Lila, Lila – Martin Suter

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Titel: Lila, Lila
Autor: Martin Suter
Verlag: Diagones
ISBN-13: 978-3257234695
Seiten: 352
Genre: Roman
Preis: 9,90 €
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Meine Rezension
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Martin Suter hat mit Lila, Lila ein sehr emotionales Meisterwerk geschaffen das einem in manchern Hinsicht wohl zum nachdenken anregen soll.

Alles beginnt damit das der Aushilfskellner David in einem alten Nachtisch ein Manuskript namens “Sophie, Sophie” findet, aus lauter Neugier liest er es. Sein erster Eindruck als er bemerkt das ihm ein Liebesroman in die Hände gefallen ist ist “Lieber Gott, lass sie nicht traurig enden!”. Dieser Ausspruch bringt das was wir alle beim lesen eines solchen Romans denken wohl so ziemlich auf den Punkt. Leider endet diese Geschichte in der es um die Liebe von Peter Landwei zu Sophie geht nicht gut…die Liebe die Peter für Sophie empfindet wird nämlich nicht erwiedert.

In der Bar in der er Arbeitet lernt er Marie kenen und verliebt sich vom ersten Augenblick an in sie. David gibt nachdem er sie eine Zeit lang beobachtet hat das Manuskript zum lesen mit, allerdings hat er den Titel auf “Lila, Lila” abgeändert und sich als Autor eingetragen. Sophie ist total begeistert von dem Manuskript und schickt es zu einem Verlag. Die Dinge geraten immer mehr außer Kontrolle da David Angst hat Marie zu verlieren falls seine Lüge auffliegt spielt er das ganze mit biss eines Tages das unüberwindbare passiert…der wahre Autor von Sophie, Sophie gibt sich zu erkennen!!

Mein Fazit:
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Martin Suter schafft es in “Lila, Lila” eine total emotionalle Story über die Liebe zu schreiben wie ich sie vorher noch nie gelesen habe. Man durchlebt die ganzen Gefühle und Gedanken des Protagonisten David hautnah. Suter schildert wie David unter seinem Indentitätsverlust leidet aber doch nicht alles richtig stellen möchte da es ihm vielmehr seelischen Schmerz kosten würde wenn er Marie verlieren würde. So wägt David immer das Für und Wieder einer Aussprache mit Marie ab.

Eine verzweifelte Story über die Dinge die man tut um von einem Menschen geliebt zu werden denn man selbst über alles liebt.

Der leitende Satz der ganzen Geschicht ist für mich “Lieber Gott, lass es gut enden!” Diesen Satz habe ich von Anfang bis Ende der Geschichte immer wieder gedacht!

★★★★★

8 Kommentare

  1. Wow, eine tolle Rezi :respekt:
    Martin Suter gehört zu meinen Neuentdeckungen 2008. Bisher habe ich von ihm “Der Teufel von Mailand” und “Small World” gelesen und beide haben mir richtig gut gefallen. “Lila lila” liegt auch bereits zum Lesen bereit. Ich hoffe, dass ich bald dazu komme.

    Liebe Grüße,
    Katha

    • Das ist echt komisch weil wenn ich auf die Filmkritiken gehe dann kommt das Kommentarfeld…vielleicht hängt es damit zusammen das ich da grad was geändert habe…ich werde mal einen Test-Kommentar bei den Filmkritiken machen ;)

  2. Das Buch hat mir damals auch sehr gut gefallen. Leider hab ich nicht gleich eine Rezi geschrieben, denn dafür ist’s jetzt wohl zu lange her.
    Eine sehr schöne Seite hast du hier übrigens. Tolles Layout!

    LG,
    Nina

    PS: Ich lese gerade, was du hörst. Thursday Next so einfach genial!

  3. Hallo Steffi,

    versteh ich nicht. Hier geht es, aber bei den Filmkritiken nicht. :grübel:

    LG
    Melli

  4. Aus irgendeinem Grund entdecke ich Suter erst jetzt für mich! Ich habe Lila, Lila sehr schnell ausgelesen, durch Elefant bin ich danach nur so geflogen! Jetzt sehe ich mich nach weiteren Suter-Büchern um.
    Ich fand die Geschichte um David auch herzzerreißend, gleichzeitig fand ich es spannend, die Einblicke in den Literaturbetrieb zu bekommen. :)
    VG Jennifer

  5. Pingback: [BücherinBüchern] „Lila, Lila“ von Martin Suter | Lesen in Leipzig

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