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Jugendliteratur

[Rezension] Coraline – Neil Gaiman

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Titel:Coraline
Originaltitel:
Coraline
Autor:
Neil Gaiman
Verlag:
Heine
ISBN-13:
978-3453503762
Format:
Taschenbuch
Seitenanzahl: 176 Seiten
Preis: 7,95 €
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Kurze Beschreibung:

Coraline Jones ist ein junges entdeckungslustiges Mädchen das mit ihren Eltern in eine neue Wohnung zieht. Unter ihr wohnen die zwei schon etwas älteren Damen Miss Spink und Miss Forcible. Ab und zu leistet Coraline den zwei Damen zum Tee Gesellschaft und bekommt dann immer von ihrer früheren Varietee und Schauspielerkarriere. Eines Tages lesen sie aus Coralines Teeblätter dass Coraline sich in Gefahr begeben wird können ihr aber nichts genaueres sagen. Sie geben Coraline einen Stein mit einem Loch der sie beschützen soll.

Jetzt komme ich aber mal zum letzten Hausbewohner, hierbei handelt es sich um Mr. Bobo der über Coralines Wohnung mit seinen Mäusen wohnt und mit ihnen einen Zirkus auf die Beine stellen möchte. Mr. Bobo sowie die beiden Damen können sich Coralines Namen nicht so recht merken und rufen sie immer bei dem Namen Caroline was ihr ziemlich auf die Nerven zu gehen scheint.

Coralines Eltern sind immer sehr beschäftigt und mir ihrer Arbeit abgelenkt so dass Coraline bald aus langweile auf eine Entdeckungstour durch Haus und Garten streift. Dort findet sie eine Tür hinter der sich genau dieselbe Wohnung befindet mit ihrer “anderen” Mutter und ihrem “anderen” Vater die sich zuerst nur durch die Knopfaugen von ihren richtigen Eltern unterscheiden. Als Coraline wieder zurück in ihrer richtigen Wohnung ist kehren ihre Eltern nicht wieder nach Hause. Unsere kleine Heldin begibt sich mit der Hilfe eines schwarzen Kater’s auf die Suche und gerät so in ein spannendes Abenteuer.

Meine Meinung:

Neil Gaiman verwendet für seine märchenähnliche Horrorgeschichte eine sehr einfache Sprache die einen zunächst doch sehr an ein Kinderbuch erinnern. Das ganze Buch ist in einfachen Satzstrukturen geschrieben und so total leicht verständlich auch für ganz junge Leser. Etwas komisch fand ich jedoch das ich das Buch nicht in der Jugendbuch Abteilung sondern in der Fantasy Abteilung der Buchhandlung gefunden habe, denn einfach alles daran egal ob es der Großdruck die geringe Seitenanzahl oder der einfache Satzbau ist weißt auf ein Kinder- bzw. Jugenbuch hin.

Davon abgesehen enführt einen das Buch für ein paar Stunden in die zuerst langweilige Welt der Coraline Jones. Durch eine Tür kommt sie in eine Paralellwelt die sich zu ihrer eigenen zuerst durch nichts unterscheidet bis sie auf ihre “anderen” Eltern trifft die Knopfaugen haben und sie überreden wollen bei ihnen zu bleiben. Coraline findet dort alles was sie möchte vor, wie in einem Schlarrafenland. Doch sie bekommt schnell Zweifel gegenüber den Absichten ihrer “anderen Eltern” und möchte nur noch wieder zurück in ihr normales Leben. Dieser Weg ist mit spannend gestalteten Abenteuern gespickt.

Mein Fazit:

“Coraline” ist eigentlich eine ganz Story die einen eher an ein märchenhaftes “Horrorbuch” erinnern. Leider fand ich die Schreibweise jetzt nicht so anspruchsvoll da es sich hier wohl eher um ein Kinder- bzw. Jugendbuch handelt.  Man hätte meiner Meinung nach einfach etwas mehr aus der Story machen können, sie weiter ausarbeiten können. Deshalb gibt’s von mir 2 Punkte abzug. So kommen wir trotzdem zu einer stolzen Bewertung von 3 Sternen.

★★★☆☆

P.S.: Auf den Kinofilm bin ich trotzdem total gespannt. Da das Buch ja ziemlich dünn ist wird der Film hoffentlich nahe an der Romanvorlage bleiben.


Deine Meinung dazu...

2 Kommentare to “[Rezension] Coraline – Neil Gaiman”

  1. Das war auch mein Kritikpunkt, dass das Buch doch eher etwas für Kinder ist. Die gruselt das bestimmt auch richtig, während unsereins doch eher.. naja chillig auf dem Sofa saß *muh* Auf den Film wiederum bin ich sehr gespannt, auch wenn er animiert ist (ich find solche Filme ja toll ^^).

    Posted by Kari | 19. Juli 2009, 19:19
  2. @Kari: Ja ich bin auch schon super gespannt auf den Film. Ich liebe auch solche Animations Filme. Ich überlege auch hin und  her ob ich den Film dann in 3D anschauen soll oder in einer ganz normalen Kinovorstellung.

    Ich denke auch das es für Kinder gruselig ist aber für mich hat es diesen Gruseleffekt einfach total verschluckt. Aber wie gesagt die Story ist ganz nett ausgesucht.

    Posted by Bella | 19. Juli 2009, 19:30

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