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Historische Romane

{Rezension} Die Gräfin Bàthory von Andreas Varesi

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Titel: Die Gräfin Bàthory
Autor: Andreas Varesi
Genre: Historische Romane
Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
ISBN-13: 978-3746625256
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 381 Seiten

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 Kurze Beschreibung:

 Im 17. Jahrhundert treibt der Schattenwolf in Cseithè, einem kleinen Dorf in Ungarn sein Unwesen. Zu dieser Zeit herrscht die Gräfin Erzsèbet Bàthory über dieses Gut. Sie ist berüchtigt für ihrer Schönheit, trotz ihres hohen Alters und wickelt somit ettliche Männer um ihren kleinen Finger.

Jedoch wird das Dorf von den blutigen Taten des Schattenwolfes an jungen geschlechtsreifen Mädchen überschattet. Die Bevölkerung lebt von nun an in Angst und Schrecken, so dass sich der Palatin (Vertreter des Königs) dazu gezwungen sieht einzuschreiten. Die Wahrheit die die vom Palatin geführte Untersuchungskommision zu Tage fördert überrascht alle…

Meine Meinung:

Schon gleich zu Beginn des Romanes deutet alles daraufhin damit es hier um viele mystische und magische Riten geht. Zuerst bekommt man zur Einführung eine Geschichte über den berühmten Alchemisten Mordrac aus dem 15. Jahrhundert erzählt. Dann beginnen die Erzählungen rund um die Gräfin Bàthory.

Der Autor Andreas Varesi hat einen fesselnden und leicht verständlichen Schreibstil, der es einem leichtmacht das Geschehen zu verfolgen. Mit mystischen Andeutungen rund um die Schriften Mordracs wird schon zu Beginn des historischen Romanes eine gewisse Spannung erzeugt, da man unbedingt wissen möchte was es damit auf sich hat. Leider muss der Leser sich gedulden bis zum Schluss des Buches da nach dem Einführungskapitel die Geschichte der Gräfin im Vordergrund steht.

Bei der Gräfin handelt es sich um eine typische Adelige Witwe ihres Zeitalters. Sie ist eitel, unterjocht ihre Untertanen und ihr einziges Ziel ist es reich und begehrenswert zu bleiben egal in welches Alter sie kommt. Seit ihr Mann verstorben ist hat sich die Gräfin in das kleine Dorf Cseithè zurückgezogen um dort mit Hilfe ihrer Dienerinen und ihrer persönlichen angetrauten Darvulia einem dunklen Ritual nachzugehen.

Zeitgleich treibt der Schattenwolf sein Wesen, er tötet alle jungen Mädchen in dem Dorf und dessen Umkreis. Schon bald ist die Bevölkerung so verzweifelt, damit sie Wegelagerer und Zigeuner, aus Angst sie könnten mit dem Schattenwolf im Bunde stehen, totschlagen.

Erst als die Untersuchungskomission des Palatins, bestehend aus dem Palatin selbst, dem roten Megyery, Graf Zrynyi und Baron Druget die Ermittlungen in dieser Sache aufnehmen scheint langsam Licht in die Sache zu kommen. Varesi versteht es die Athmosphäre des dunklen Ungars zu dieser Zeit zu entfalten, so standen mir beim lesen teilweise die Nackenhaare zu  Berge.

Zum Schluss fesselt einem das Buch mit soviel Spannung das man es kaum noch aus den Händen legen kann und ist gespannt auf die Aufklärung der dunklen Taten und deren Hintergründe…

Mein Fazit:

Wie auch schon Bram Stokers Klassiker "Dracula" wird einem dieser Roman die Harre zu Berge stehen lassen. Die mystische und dunkle Athmosphäre Ungars im 17. Jahrhundert lässt einen viele spannende Lesestunden verbringen.

★★★★☆

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