Kategorie: Rezensionen

Hier findest du alle Rezensionen von 2009 bis zum aktuellen Datum. Die Rezensionen gibt es zu Büchern und Comics.

{Rezension} Die Rabenkönigin von Michelle Natascha Weber

Es ranken sich Gerüchte um die königliche Familie in Sorieska, denn schon seit langer Zeit wurde kein Familienmitglied mehr gesichtet. Auf der Familie scheint ein Fluch der Feen zu liegen und die Ehemänner die sich die Königin zum Gatten nimmt, haben nur eine kurze Lebensdauer an ihrer Seite.

Majas bester Freund Elejas ist an den Königshof gereist um als Musiker bekannt zu werden, und sich seine Brötchen selbst verdienen zu können. Doch als Maja gegen den Willen ihres Vaters zum Schloss reist, muss sie feststellen das mit Elejas etwas unheimliches vor sich geht. Obwohl Elejas seit Kindertagen mit Maja befreundet ist erkennt er seine beste Freundin nicht mehr und die Spiegel scheinen unheilvolle Dinge zu verkünden. Gemeinsam mit einem sprechenden Raben kommt Maja dem Geheimnis das sich um die Königsfamilie rankt auf die Spur…

{Rezension} Der Kreis der Rabenvögel von Kate Mosse

1912: England.
Connie Gifford lebt gemeinsam mit ihrem Vater, den sie einfach nur Gifford nennt, zurückgezogen in einer kleinen Ortschaft in Sussex. Mit ihrem Geschäft als Tierpräperatoren können sie sich gerade so durchschlagen. Als Connie eines Tages eine tote Frau in den Sümpfen hinter ihrem Haus findet und sie Bekanntschaft mit Harry Doyle macht, kehren nach und nach verschwunden geglaubte Erinnerungsfetzen aus ihrer Kindheit zurück.

Seit einem Unfall kann sich Connie nicht mehr an ihre Vergangenheit erinnern und ihr Vater weigert sich eisern ihr von den Vorfällen zu erzählen. Doch nun wird Connie von den schrecklichen Ereignissen eingeholt und muss nach dem Verschwinden ihres Vaters auch noch um sein Leben bangen.

{Rezension} Lieber Mr. Salinger von Joanna Rackoff

Direkt nach ihrer Uni-Zeit kehrt Joanna Rakoff in den 90er Jahren nach New York zurück um dort in der Literaturwelt Fuß zu fassen. Tatsächlich ergattert sie einen Job als Assistentin in einer Agentur, die wie aus einer längst vergangen Epoche entsprungen zu sein scheint. Joanna muss sich nicht nur auf das Tippen der über Diktafon diktierten Briefe auf einer nostalgischen Schreibmaschine einstellen, sondern sie bekommt auch noch spezielle Anweisungen von ihrer Chefin zu einem gewissen „Jerry“.

Erst später wird Joanna klar, dass es sich bei „Jerry“ um den weltbekannten Autor J. D. Salinger handelt, der durch die Agentur vertreten wird. Bisher hat Joanna noch nie ein Buch Salingers gelesen und sieht sich nun mit den Marotten dieses speziellen Autors, der weder seine Fanpost weitergeleitet bekommen möchte noch mit sonst jemanden in Kontakt treten möchte konfrontiert. Joanna bringt es nicht übers Herz die ganze Fanpost mit einem vorgefertigten Musterbrief zu beantworten und so liest sie die unzähligen Briefe an Salinger um diese persönlich zu beantworten.