Kategorie: Rezensionen

Hier findest du alle Rezensionen von 2009 bis zum aktuellen Datum. Die Rezensionen gibt es zu Büchern und Comics.

{Rezension} Die Insel der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Jacob hat eine ganz besondere Beziehung zu seinem Großvater. Dieser erzählte ihm schon immer die wundersamsten und abenteuerlustigstens Geschichten, die man sich nur vorstellen kann. Mit der Zeit tat Jacob die Geschichten über Kinder mit besonderen Fähigkeiten jedoch als kompletten Nonsens ab.

Jahre später stirbt Jacobs Großvater unter mysterösen Umständen, und sogleich kehren die Erinnerungen an die unglaublichen Geschichten zurück. Gemeinsam mit seinem Vater reist Jacob zu einer Insel, auf der sein Großvater während des zweiten Weltkrieges in einem Kinderheim lebte. Diese Insel ist zugleich der Ursprung der Geschichten, denen Jacob nun nachgehen möchte. Vor Ort scheint zunächst alles normal zu sein, bis Jacob unglaubliches entdeckt….

{Rezension} Finderlohn von Stephen King

Bei einem Überfall ermordet Morris Bellamy den Autor John Rothstein, seine Beute besteht aus einer beträchtlichen Menge Geld und einem Haufen Notizbücher, die bisher unveröfftlichte Romane des Autors enthalten. Vorerst vergräbt Morris Bellamy seine Beute wie ein Schatz, doch er ahnt nicht, dass er diesen Schatz erst Jahre später wieder sehen soll.

Während Morris Bellamy für ein anderes Verbrechen eine Haftstrafe absitzt, findet der dreizähnjährige Peter Saubers den gut versteckten Schatz Bellamy’s. Das enthaltene Geld kommt mehr als gelegen, denn Peters Vater ist seit einem Unglück arbeitslos und die Mutter kann mit ihrem Gehalt kaum die vierköpfige Familie über Wasser halten. Als Morris Bellamy auf Bewährung entlassen wird, und seinen „Schatz“ nicht findet, macht er Jagd auf Peter.

{Rezension} Unser Mann in Havanna von Graham Greene

Mr. James Wormold lebt mit seiner Tochter Milly in Kuba und verdient sich seinen Lebensunterhalt als Staubsauger-Vertreter. Als er eines Tages vom britischen Geheimdienst angeworben wird, ergreift er die sich ihm bietende Chance beim Schopf, und wird als Spion tätig. Denn nur mit diesem zusätzlichen Verdienst ist es ihm möglich, die Wünsche seiner geliebten Tochter zu erfüllen.

Allerdings verfügt Mr. Wormold über keinerlei Informationen, die für den Geheimdienst von Bedeutung sein könnten. So kommt er zu dem Entschluss rein erfundende Geschichten nach London zu liefern, ja sogar Unteragenten nur auf Papier zu erschaffen und für diese auch noch Spesen zu kasieren. Doch schon bald gerät die Phantasiewelt von Mr. Wormold ins wanken und er droht aufzufliegen…