Kategorie: Sonstige Belletristik

{Rezension} Das Geheimnis des Seelenspiegels von Tom Glasauer

Der junge Händler Mansaar ist erfolgreich, hat eine Familie, Kinder, ein ansehnliches Vermögen und genießt ein hohes Ansehen. Trotz seines großen Erfolgs ist Mansaar nicht glücklich und verspürt eine innere Unruhe die sein komplettes Leben übernimmt und in zusehends krank macht. Auf den Rat seiner Freunde sucht Mansaar drei Ärzte auf, die ihn nicht von seinen Leiden befreien können. Alleine macht sich Mansaar auf die Suche nach dem Seelenspiegel, der ihn heilen soll.

{Rezension} Die störrische Braut von Anne Tyler

Die 29-jährige Kate Battista arbeitet nach ihrem Studiumsabbruch als Betreuerin in einer Kindertagesstätte, kümmert sich um ihre jüngere Schwester Bunny und führt für ihren exzentrischen Vater den Haushalt. Doch wie es mit ihrer Zukunft aussieht weiss Kate beim besten Willen nicht. In ihrem Job läuft nicht alles rund, Bunny steckt mitten in der schwierigen Teenagerzeit und ihr Vater hat nur seine Forschungsarbeit im Kopf.

Als Professor Battista seinen Assistenten Pjotr zu verlieren droht, da sein Visum bald abläuft, kommt ihm die glorreiche Idee, seine Tochter Kate mit Pjotr zu verheiraten. Kate ist mit diesem Plan überhaupt nicht einverstanden und setzt sich gegen ihren Vater und Pjotrs ungeschickte Annäherungsversuche zur Wehr.

{Rezension} Die Taugenichtse von Samuel Selvon

Moses, Big City, Fünf-nach-zwölf und die anderen setzen große Hoffnungen in ihr neues Leben im »Zentrum der Welt«, so nennen sie das London der Nachkriegszeit. Sie sind aus der Karibik hierhergekommen, jetzt staunen sie über die Dampfwolken vor ihren Mündern. Und wenn der Wochenlohn wieder nicht reicht, jagen sie eben die Tauben auf dem Dach. Kapitulation? Niemals! Stattdessen beginnen die Überlebenskünstler, sich neu zu erfinden – und ihre neue Heimat gleich mit.

Samuel Selvons Ton zwischen kreolischem Straßenslang und balladesker Suada setzt sich sofort ins Ohr. Bedingungslos aufrichtig erzählt Selvon von den ersten Einwanderern Englands, die das Land für immer verändert haben – sein Denken, seine Sprache, sein Selbstverständnis.