{Rezension} Mädchen, Frau etc. von Bernardine Evaristo

Einst musste sich Amma ihre Anerkennung als schwarze, lesbische Dramatikerin in Londons Theaterszene hart erkämpfen, nun steht ihre Premiere am National Theatre kurz bevor. Ihre neunzehnjährige Tochter Yazz hofft nur, dass die Reaktionen auf das provokante Stück für sie nicht zu peinlich werden. Ammas älteste Freundin Shirley hat früher für Yazz die Babysitterin gespielt. Inzwischen ist sie nach jahrzehntelanger Arbeit an unterfinanzierten Schulen ausgebrannt. Ihr größter Verdienst ist Carole, eine ehemalige Problemschülerin, die es bis nach Oxford geschafft hat. Doch Dankbarkeit hat sie darfür nie von Carole erfahren, die als Investmentbankerin nun mit den feinen Unterschieden der Upperclass konfrontiert ist. Caroles Mutter Bummi, die aus Nigeria stammt, kann mit der Britishness ihrer Tochter nichts anfangen, auch wenn sie ihr wohlweislich einen englischen Namen gegeben hat. So verschieden die Frauen und ihre Lebensgeschichten in diesem Roman sind, sind sie doch eng miteinander verbunden. Ihre Entscheidungen, ihre Kämpfe, ihre Fragen erschaffen ein einzigartiges, vielstimmiges Panorama unserer Zeit.

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{Rezension} Das verlorene Buch von Cassandra Clare & Wesley Chu

Alec und Magnus sind seit der Adoption des blauhäutigen Hexenjungen Max zu einer liebevollen kleinen Familie verschmolzen. Als eines Nachts zwei alte Bekannte in ihrem New Yorker Apartment auftauchen und ihren kleinen Jungen bedrohen, sieht Magnus keinen anderen Ausweg, als ihnen das magische ›Weiße Buch‹ zu überlassen, um seinen Sohn zu schützen. Nachdem sich Max in Sicherheit im New Yorker Schattenjägerinstitut befindet, begeben sich Alec und Magnus gemeinsam mit ihren Schattenjägerfreunden auf die Suche nach den Dieben. Die Spur führt sie nach Shanghai, wo sich etwas dämonisches zusammenbraut…

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