Kategorie: Gegenwartsliteratur

{Rezension} Omama von Lisa Eckhart

„Helga, schnell, die Russen kommen!“ 1945 ist Oma Helga in der Pubertät und kämpft mit ihrer schönen Schwester Inge um die Gunst der Besatzer. 1955 schickt man Helga dann aufs Land. Den Dorfwirt soll sie heiraten. Sowohl Helga als auch die Wirtin haben damit wenig Freude. 1989 organisiert die geschäftstüchtige Oma Busreisen nach Ungarn, um Tonnen von Fleisch über die Grenze zu schmuggeln. Bevor sie – inzwischen schon über achtzig – in See sticht und mit der Enkelin im handgreiflichen Wettbewerb um den Kreuzfahrtkapitän buhlt. Lisa Eckhart unternimmt einen wilden Ritt durch die Nachkriegsgeschichte: tabulos, intelligent, böse, geschliffen – und sehr, sehr komisch.

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{Rezension} Vaters Wort und Mutters Liebe von Nina Wähä

Siri und Pentti Toimi haben mit ihren zwölf (noch lebenden) Kindern eine wahre Großfamilie gegründet und sind auf einem Hof im finnischen Tornedal zu Hause. Die Mutter ist eine gutmütige Person, die ihre Kinder liebt, wenn auch nicht alle im gleichen Maße, während der herrischen Vater ein Klima von Angst und Schrecken verbreitet. Die meisten der zwölf Kinder sind bereits erwachsen und haben schon früh ihr Elternhaus verlassen, um ihr Leben im weit entfernten Stockholm oder sogar Helsinki zu führen. Doch die starke Verbindung zu ihrer Mutter zieht sie immer wieder nach Hause, so auch an diesem Weihnachten, nach dem sich alles verändern soll…

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{Rezension} Crazy Rich Asians Trilogie von Kevin Kwan

Die »Crazy Rich Asians« Reihe von Kevin Kwan wollte ich schon lange lesen. Nun habe ich mich von der unterhaltsamen sowie fesselnden Geschichte über Klatsch und Tratsch unter den superreichen Asiaten und ihren Verstrickungen in einem Geflecht aus Lügen und Intrigen, die in ihrer elitären Gesellschaftsschicht Gang und Gäbe sind, berauschen lassen.

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