{Rezension} M.O.R.I.A.R.T.Y von Fred Duval , Jean-Pierre Pécau & Stevan Subic

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Titel: M.O.R.I.A.R.T.Y. – Das mechanische Imperium
Originaltitel:
Autoren: Fred Duval, Jean-Pierre Pécau
Übersetzer:
Zeichner: Stevan Subic
Genre: Comic, Graphic Novel
Verlag: Splitter Verlag
ISBN-13: 978-3962192983
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 128 Seiten
Preis: 24,00 €
Erschienen: 27. September 2019

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London 1899. Der berühmte Detektiv Sherlock Holmes beweist im Verlauf eines einzigen Kartenspiels, dass der ehrenwerte Mr. Gibbs, ein Pokerspieler, der Abend für Abend den britischen Adel in den Ruin treibt, nichts weiter ist als eine programmierte Maschine. Hinter dieser technischen Errungenschaft vermutet Holmes ein Genie des Bösen: Professor Moriarty. Und er hegt schnell den Verdacht, dass dies nur das Vorspiel sein könnte zu einem weit umfassenderen, diabolischen Plan. Mit der Hilfe seiner Freunde Doktor Watson und Winston Churchill stürzt sich der Anwohner der Baker Street in eine neue Partie gegen seinen erbittertsten Feind.

Der Splitter Verlag präsentiert mit »M.O.R.I.A.R.T.Y – Das mechanische Imperium« einen abgeschlossenen Comic über den bekannten Meisterdetektiv aus der Baker Street. Die Autoren Fred Duval und Jean-Pierre Pécau haben sich eine klassische Kriminalgeschichte mit Einflüssen aus dem Steampunk für das schlaue Genie in Tweed ausgedacht. Sie lassen als Menschen verkleidete Maschinen genauso auftreten wie Queen Victoria und vermengen das ganze mit den wissenschaftlichen Einflüssen von Doktory Jekylls Experiment, dass ihn zum Mister Hyde machte. Zusammen ergibt diese Mixtur eine actiongeladene Story mit viel britischem Charme.

Die explosivste Ingredienz des Comics ist Doktor Jekylls Rezeptur, die sich als besonders wertvoll herausstellt, denn damit ließe sich doch wunderbar eine Armee aus Monstern kreieren. Als Drahtzieher entpuppt sich schnell Sherlock Holmes Erzfeind Moriarty und so setzt unser tapferer Held alles daran dieses schreckliche Szenario zu verhindern. Bei diesem waghalsigen Unterfangen begibt sich Sherlock selbst in allergrößte Gefahr.

Stevan Subics Zeichnungen tragen ihren Teil zur düsteren Atmosphäre des Comic-Krimis bei und passen mit der gedeckten und zumeist düsteren Farbgebung hervorragend zum 19. Jahrhundert. Der temporeiche Handlungsablauf erfordert jedoch einiges an Konzentration ab und zwischen den verschiedenen Kämpfen und Szenenwechsel kann man schon einmal den roten Faden verlieren. Aus diesem Grund würde ich dieses Comic-Album nicht als Einsteigerlektüre empfehlen.


In »M.O.R.I.A.R.T.Y« vereinen sich Einflüssen aus der klassischen Schauerliteratur mit historischen Persönlichkeiten und modernen Steampunk-Elementen zu einem düster-sherlockschen Leseabenteuer.

★★★★☆

Gelungene Verschmelzung von realen mit literarischen Figuren, die in einem actionreichen, ausgeklügelten Comic Seite an Seite funktionieren.
Buchperlenblog

Die in sich abgeschlossene Graphic Novel M.O.R.I.A.R.T.Y nimmt alle Elemente einer klassischen Holmes-Story und vermischt sie gekonnt mit Fantastik, Grusel sowie einer Prise Steampunk und Zeitgeschichte zu einem rasanten Ritt in düsteren Farben.
Geekeriki

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1 Kommentare

  1. Pingback: Retrospektive | Ein Tag auf der Frankfurter Buchmesse - das war der Oktober 2019 | Bella's Wonderworld

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