Kategorie: Gegenwartsliteratur

{Rezension} Die verlorenen Briefe des William Woolf von Helen Cullen

In der Londoner Sammelstelle für verlorene Briefe landen täglich säckeweise Botschaften, in der Hoffnung, ihren Weg zur Zielperson doch noch zu finden. William Woolf arbeitet in dieser ganz besonderen Abteilung und hat neben seiner Arbeit bei der Post, seinen Traum, Schriftsteller zu werden, vollkommen aus den Augen verloren. Zudem kriselt es in seiner Ehe, als er wie vom Schicksal bestimmt den ersten Brief von »Winter« adressiert an »Meine große Liebe« aus dem Postsack zieht und sich auf die Suche nach der Briefeschreiberin macht.

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{Rezension} Die Nähmaschine von Natalie Fergie

1911, Clydebank, Schottland. In der Singer-Nähmaschinenfabrik streiken die Arbeiter- und Arbeiterinnen, darunter auch die junge Jean und ihr Verlobter Donald, der sich in der Gewerkschaft engagiert. Die Firma reagiert mit Härte gegen die Rädelsführer der Gewerkschaft und so verliert Donald seine Arbeit. Für das junge Paar ist die Situation in Clydebank aussichtslos. Jean hinterlässt vor ihrem Aufbruch in ein neues Leben eine Botschaft in einer Fadenspule.

2016, Edinburgh, Schottland. Fred erhält nach dem Tod seines Großvaters seine Wohnung vererbt und entdeckt im Nachlass seiner Großeltern eine alte Singer 99K. In der Nähmaschine sind Notizbücher versteckt, in denen penibel alle mit dieser Maschine Arbeiten von seiner Großmutter und Urgroßmutter festgehalten wurden. Die Bücher geben wie kleine Zeitkapseln über die Geschichte und das Leben der Frauen Aufschluss.

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{Rezension} Mami braucht ’nen Drink von Gill Sims

Ellen ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und gerade 39 Jahre alt geworden. Sie träumt davon eine perfekt gestylte Mami zu sein, die Job, Haushalt und die Erziehung ihrer Sprößlinge im Handumdrehen meistert und ganz nebenbei auch noch Zeit für sich selbst findet. Doch es läuft nicht ganz so wie geplant und so fürchtet Ellen die jungen Mütter, die morgens pünktlich auf dem Schulhof stehen und mit ihrem perfekten Leben glänzen. Als sich dann auch noch die liebe Verwandtschaft zu Weihnachten kurzerhand selbst einlädt, bieten sich immer mehr Gelegenheiten um zu einem großen Glas Wein zu greifen, um den alltäglichen Wahnsinn zu überstehen.

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