Kategorie: Kinderliteratur

{Rezension} Rosalie. Als mein Vater im Krieg war von Timothée de Fombelle & Isabelle Arsenault

Winter 1916, Frankreich. Rosalie ist fünfeinhalb Jahre. Solange sie sich erinnern kann, ist Krieg: Ihr Vater ist an der Front und ihre Mutter arbeitet in der Fabrik. Ab und zu kommen Briefe des Vaters, in denen er die Zeit nach dem Krieg herbeiträumt, und die ihre Mutter Rosalie vorliest. Aber irgendetwas stimmt nicht mit diesen Briefen, das spürt Rosalie ganz genau. Und sie will herausfinden, was! Also entwickelt sie einen ungeheuren Plan: sich selbst das Lesen beizubringen! Aber niemand darf davon wissen …

Ein kleines mutiges Mädchen auf der Suche nach einer Wahrheit, die viel zu groß für sie scheint. Ein literarisches Kleinod, ausdrucksstark und feinfühlig bebildert.

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{Rezension} Der geheime Garten von Frances Hodgson Burnett

Mary Lennox wurde in ein privilegiertes und einsames Leben in Indien hineingeboren, als ihre Eltern zu Tode kommen, wird das verzogene Kind auf das Anwesen Misselthwaite Manor zu ihrem nächsten Verwandten nach England geschickt. Mary bekommt ihren sonderbaren Onkel nicht zu sehen und ist auf sich alleine gestellt. Als das Waisenmädchen den Zugang zu einem verwilderten Garten findet, verbringt sie ihre Zeit zusammen mit dem Natur- und Tier-Verbundenen Dickon, dem Bruder des Hausmädchens. Gemeinsam mit ihrem kränklichen Cousin Colin lassen die Kinder den geheimen Garten zu neuem Leben erwachen, Mary blüht durch das ruhige Idyll, abgeschottet von der Erwachsenenwelt, immer mehr auf und Colin beginnt zu genesen.

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{Rezension} Der kleine Lord von Frances Hodgson Burnett

In New York wächst der kleine Cedric Errol nach dem Tod seines Vaters in ärmlichen Verhältnissen bei seiner alleinerziehenden Mutter voller Liebe und Zuneigung heran. Mit seiner herzlichen Art hat er in der Nachbarschaft feste Freundschaften geknüpft, als er eines Tages erfährt, dass er ein echter Lord sei und das Erbe seines Großvaters antreten wird. Dazu wird der junge Cedric auf das herrlichen Anwesen in England gebracht, wo der kaltherzige Earl of Dorincourt ihm eine entsprechende Erziehung als Anwäter auf den Grafentitel zukommen lassen will. Während der Earl nur wenig von Cedrics amerikanischen Mutter hält und den Kontakt zu ihr versagt, öffnet der kleine Junge die verschlossenen Augen des Großvaters und erwärmt dessen Herz mit seiner kindlichen Liebe, so dass dieser schließlich die wichtigen Dinge des Lebens erkennt.

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