Kategorie: Rezensionen

{Rezension} Omama von Lisa Eckhart

„Helga, schnell, die Russen kommen!“ 1945 ist Oma Helga in der Pubertät und kämpft mit ihrer schönen Schwester Inge um die Gunst der Besatzer. 1955 schickt man Helga dann aufs Land. Den Dorfwirt soll sie heiraten. Sowohl Helga als auch die Wirtin haben damit wenig Freude. 1989 organisiert die geschäftstüchtige Oma Busreisen nach Ungarn, um Tonnen von Fleisch über die Grenze zu schmuggeln. Bevor sie – inzwischen schon über achtzig – in See sticht und mit der Enkelin im handgreiflichen Wettbewerb um den Kreuzfahrtkapitän buhlt. Lisa Eckhart unternimmt einen wilden Ritt durch die Nachkriegsgeschichte: tabulos, intelligent, böse, geschliffen – und sehr, sehr komisch.

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{Rezension} Wild West 1 – Calamity Jane von Thierry Gloris & Jacques Lamontagne

Martha ist 16 und verzweifelt genug, um sich zu prostituieren. Doch bevor es dazu kommt, trifft sie auf den Kopfgeldjäger Wild Bill Hickok, der ihr eine einfache Wahrheit enthüllt: Der Wilde Westen ist kein Ort für Zartbesaitete. Aber dafür ist die Freiheit in jedermanns Reichweite. Alles, was man braucht, ist ein Colt, ein paar Patronen und den Willen, sie einzusetzen. Damit kann sogar eine zarte Miss sich aus den Klauen eines bulligen Zuhälters befreien. Und so beginnt die blutige Legende von Martha Cannary, genannt Calamity Jane.

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{Rezension} Chain of Gold von Cassandra Clare

Die Schattenjägerin Cordelia Carstairs kommt mit ihrer Familie nach London, um dort mit ihrer Freundin Lucie Herondale den Bund der Parabatai einzugehen und einen geeigneten Ehemann zu finden. Zwischen vornehmen Tanzveranstaltungen und Soireen des beginnenden 20. Jahrhunderts verliert Cordelia ihr Herz jedoch an Lucies Bruder James, der jedoch bereits eine Verbindung eingegangen ist. Doch es bleibt keine Zeit für den Schmerz unglücklicher Liebe, denn schon bald wird die Ruhe durch einen Ansturm scheinbar unbesiegbarer Dämonen abgelöst und die jungen Schattenjäger sehen sich ihrem Unheil gegenüber.