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Rezensionen

{Rezension} Axolotl. Roadkill von Helen Hegemann

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Titel: Axolotl Roadkill
Autorin: Helene Hegemann
Genre: Sonstige Belletristik
Verlag: Ullstein
ISBN-13: 9783550087929
Format: Broschiert
Seitenanzahl: 208 Seiten
Preis: 14,95 €

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"Axolotl Roadkill" ist ein grotesker Roman über die von Wahnvorstellungen geplagte Jugend der 16 jährigen Mifti. Seit dem Tod ihrer Mutter lebt Mifti mit ihrem Halbbruder und ihrer Halbschwester in Berlin.

Obwohl Mifti nicht auf den Kopf gefallen ist und sie eine Chance auf eine gutsituierte Zukunft hat rutscht sie in der Gesellschaft ab. Sie konsumiert immer mehr Drogen und erweckt den Anschein dauerhaft High zu sein, schon bald besucht sie anstatt die Schule nur noch Partys.

Mifti kann nicht mehr zwischen Realität und ihrer Fantasiewelt unterscheiden, sie ist abgerutscht in ein Leben voller Ängste und Sorgen.

Die 17 jährige Autorin Helen Hegemann tritt mit ihrem Debütroman "Axolotl Roadkill" nach Lob von allen Seiten vor allem durch negative Pressemeldungen in den Vordergrund. Es werden immer mehr Plagiatsvorwürfe bekannt, die die junge Autorin beschuligen aus Airen's Roman "Strobo" und  dem Blog des Autors http://airen.wordpress.com/ Textpassagen geklaut zu haben.

Ohne auf diese Meldungen Rücksicht zu nehmen kann man jedoch sagen das Helen Hegmann schon in jungen Jahren es versteht authentisch über die Lage zu berichten in der sich Mifti befindet. Teilweise stellt man sich als Leser sogar die Frage wie es überhaupt möglich ist, dass Helen Hegemann so detailliert über die Berliner Drogenszene berichtet. Skurile Wahnvorstellungen verschwimmen immer mehr mit der Realität und lassen den Leser darüber im dunkeln was genau vorgeht.

Im großen und ganzen betrachtet ist Helen Hegemann's Roman eine beachtliche Leistung, wären da nicht die viele Textstellen des ca. 200 Seiten dünnen Romans von anderen Werken fast wortgleich übernommen worden. Deshalb bewerte ich Axolotl Roadkill mit  nur zwei von fünf Sternen. 

Mein Fazit:

Helen Hegemans Debütroman ist herrlich grotesk und lässt die Linien zwischen Realität und drogenbedingter Wahnvorstellungen ineinander verschwimmen.

 

★★☆☆☆






An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei  Ullstein Buchverlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken!

Deine Meinung dazu...

Ein Kommentar to “{Rezension} Axolotl. Roadkill von Helen Hegemann”

  1. Ich kenn das Buch zwar, werd es aber auf keinen Fall lesen O.O Da ich einfach nicht damit klar komme, das Helen Sachen bei anderen Schriftstellern klaut. Sowas find ich einfach schlimm :(

    Posted by Pia | 15. April 2010, 20:59

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