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Rezensionen

{Rezension} Tod in Connecticut von Wilson Collison

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Titel: Tod in Connecticut
Originaltitel: Expensive Women
Autor: Wilson Collison
Übersetzerin: Johanna von Koppenfels
Genre: Belletristik
Verlag: Louisoder Verlag
ISBN-13: 978-3944153469
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 304 Seiten
Preis: 24,00 €
Erschienen: 5. März 2018

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Beschreibung

New York in den 1920er Jahren.

Die attraktive 25-jährige Nolya Noyes hätte es mit ihrer millionenschweren Erbschaft eigentlich ganz leicht in der New Yorker High Society Fuß zu fassen. Doch ihr eilt der Ruf eines hemmungslosen Flittchens voraus, das auf jegliche moralische Grundsätze der Gesellschaft pfeift. Erst als sie sich in den bereits verheirateten Arthur Raymond verliebt gerät Nolya ins wanken. Sie möchte Arthurs Leben nicht zerstören und zieht sich deshalb aus der Liebesbeziehung zurück. Als Nolya durch einen jungen Mann auf die Neujahrsfeier der Raymonds gelangt kommt es zum Schlimmsten…

Meine Meinung

Wilson Collisons Roman “Tod in Connecticut” spielt in den 1920er Jahren. Das englische Original “Expensive Woman” erschien bereits 1931. Daher ist es kaum verwunderlich, dass Wilson Collison mit Sprache und Erzählstil wunderbar die Atmosphäre dieses Jahrzehnts auf die Buchseiten bannt.

Die Story ist eigentlich ganz simpel, die bildschöne und reiche Dame Nolya Noyes führt ein ausschweifendes Leben und gerät als sie sich plötzlich leidenschaftlich verliebt in eine verzwickte Situation. Der Mann ihres Herzens ist bereits vergeben und sein Vater ein angesehener Anwalt. Dann wäre da noch Noylas erster Geliebter, ein Künstler mit nur wenig finanziellen Mitteln, der ihr jedoch immer zur Seite steht. Zuletzt kommt noch ein junger draufgängerischer Mann hinzu der das ganze zu einer Vierecksgeschichte ausweitet und schlussendlich auch den Showdown einläutet.

Der gemächliche Aufbau der Geschichte hat mir ganz gut gefallen auch wenn sich die Spannung dadurch sehr in Grenzen hält. Vielmehr steht die Persönlichkeit von Nolya und ihre widerstreitenden Gefühle im Mittelpunkt. Außerdem werden die unterschiedlichen Männer in Nolyas Leben mit feinem Pinselstrich gezeichnet. Für mich ergibt sich die Faszination die dieses Werk ausmacht durchaus aus den reizenden Charakteren die zusammen eine wunderbare Dynamik erzeugen.

Nach dem vor sich hinplätschernden Plot tritt der Showdown unvermittelt und schonungslos wie ein scharfer Cut ein. Auf der einen Seite ist das sicherlich ein wundervolles Stilmittel um die Situation einzufangen. Mir persönlich ging es ab dieser Stelle dann doch etwas zu schnell und die erfrischende Wirkung der unvorhergesehenen Entwicklung kann leider nicht über den offenen Ausgang bezüglich Nolyas gesundheitlicher Verfassung hinwegtrösten.

Fazit

Ein geistreicher Roman der vor allem durch schöne Sprache und eindrucksvolle Dialoge besticht.

★★★★☆




Über den Autor

Wilson Collisons Ruhm begann mit dem Broadway-Hit Up in Mable’s Room. Stücke wie Red Dust oder Mogambo wurden mit Clark Gable zu Kino-Hits, der Roman The Red-Haired Alibi der erste abendfüllende Film mit Shirley Temple. Collison, in Ohio geboren und in Beverly Hills, Kalifornien gestorben, veröffentlichte neben Das Haus am Kongo zahlreiche Romane mit unkonventionellen jungen Frauen als Heldin.

Quelle: Louisonder Verlag


Weitere Rezensionen

Ein Roman mit interessanten Figuren, spannend und geistreich.
Querleserin

Die Gespräche sind intelligent und erinnern in ihrer Formulierung an Theaterstücke, doch trotzdem hat mich „Tod in Connecticut“ nicht vollends begeistern können – und das liegt an der Geschichte selbst, die gar nicht schlecht ist, nur einfach nicht meinen Geschmack getroffen hat.
paper and poetry blog


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