{Rezension} Die Schneeschwester von Maja Lunde

Bald ist Heiligabend. Für Julian ist das der schönste Tag des Jahres. Lebkuchen und Klementinen, das Knistern und Knacken im Kamin, das flackernde Licht der Kerzen. Außerdem wird Julian an Heiligabend zehn Jahre alt. Doch dieses Jahr ist alles anders. Juni, Julians große Schwester, ist tot. Ein tiefer Schatten liegt über der Familie. Und Julian hat eigentlich nur ein Gefühl: Weihnachten ist abgesagt.

Bis Julian eines Wintertages Hedvig begegnet. Hedvig hat grüne Augen, redet schneller als der Wind und liebt Weihnachten über alles. Ganz langsam glaubt Julian, dass es doch ein Weihnachten für ihn geben könnte. Doch Hedvig hat ein großes Geheimnis.

Quelle: btb Verlag

Neuerscheinungen Februar 2019

Der Januar ist im Eilschritt durch mein Leben geheizt und schon steht der Februar vor der Tür und klopft mit tollen Buch-Neuerscheinungen an.

Passend zur dunklen Jahreszeit gibt es spannende Lektüre aus dem Golmann Verlag mit „Die schwarze Frau“ von Simone St. James und „Mord auf Selchester Castle“ von Elizabeth Edmondson. Auch im Hause Eichborn gibt es spannende Detektivarbeit mitzuerleben und zwar mit „Der Mann, der Sherlock Holmes tötete“ von Graham Moore.

In der Jugendliteratur-Ecke kann man mit „Left to Fate. Die Ausgesetzten“ von Gloria Trutnau aus dem Carlsen Verlag in ein dystopisches New York eintauchen und „The Hurting: Als du mich gestohlen hast“ von Lucy van Smit aus dem Imprint Chicken House verspricht eine düster Liebesgeschichte à la Emily Brontës Klassiker „Sturmhöhe“.

Wer es lieber phantastisch mag und auf High Fantasy steht, kann zu dem ersten Band der Die Neraval-Sage mit dem Titel „Das gefälschte Siegel“ von Maja Ilisch aus dem Klett-Cotta Verlag greifen und für Freunde der Gegenwartsliteratur ist mit diversen Titeln wie z. B. „Willkommen im Fairvale Ladies Buchclub“ von Sophie Green aus dem Goldmann Verlag oder „Ein wirklich erstaunliches Ding“ von Hank Green aus dem dtv Verlag gesorgt.

{Rezension} Weihnachten auf der Lindwurmfeste von Walter Moers

Als Walter Moers den Briefwechsel zwischen Hildegunst von Mythenmetz und dem Buchhaimer Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer sichtete, stieß er auf einen Brief, in dem der zamonische Autor ein Fest schildert, das Moers frappierend an unser Weihnachtsfest erinnert hat. Die Lindwürmer Zamoniens begehen es alljährlich und nennen es »Hamoulimepp«. Während dieser drei Feiertage steht die Lindwurmfeste ganz im Zeichen der beiden Figuren »Hamouli« und »Mepp«, die unserem Weihnachtsmann und dem Knecht Ruprecht verblüffend ähneln. Außerdem gehören zur Tradition Hamoulimeppwürmer, Hamoulimeppwurmzwerge, ungesundes Essen, ein Bücher-Räumaus, ein feuerloses Feuerwerk und vieles andere mehr. Laut Moers, kein Freund der Weihnachtsfeierei, gibt dieser Brief von Mythenmetz einen profunden Einblick in die Gebräuche einer beliebten zamonischen Daseinsform, der Lindwürmer. Nie war Weihnachten so zamonisch.

Quelle: Penguin Verlag