Kategorie: Rezensionen

Hier findest du alle Rezensionen von 2009 bis zum aktuellen Datum. Die Rezensionen gibt es zu Büchern und Comics.

{Rezension} Marianengraben von Jasmin Schreiber

Paula liebt ihren jüngeren Bruder Tim, dessen Faszination für die Tiefsee mit ihren Kreaturen ansteckend ist, über alles. Seit er jedoch bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kam, ist für Paula nichts mehr wie zuvor. Sie stürzt in ein dunkles Loch der Depression. Erst nachdem sie bei einer verrückten Nacht-und-Nebel-Aktion den Senioren Helmut kennen lernt, erscheint für sie ein Licht am Ende des Tunnels. Kurzentschlossen begibt sich Paula mit dem wunderlichen alten Herrn auf eine Reise, die sie in die Vergangenheit führt und näher zu sich selbst bringt, als sie sich jemals zuvor stand.

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{Rezension} Die Arche Neo von Stéphane Betbeder & Paul Frichet

Nach einer eher kurzen Karriere als Social-Media-Star findet sich Neo – ein Minischwein in der Wachstumsphase – auf einem von Tierfreunden besetzten, anarchistisch geführten Bauernhof wieder.

Doch der gemütliche Ruhestand ist nicht von langer Dauer, denn das Refugium wird von der Polizei geräumt. Neo gelingt die Flucht zusammen mit Renate, der nachdenklichen Milchkuh, Ferdinand, einem Huhn, das sich für einen Hahn hält, und Soasig, einem Schaf mit besonders dickem Fell – wörtlich und im übertragenden Sinne. Und dann ist da auch noch Bruce, ein pubertierender Hochlandstier.

Um ihn und weitere gefangene Freunde zu retten, begibt sich die Truppe auf die Suche nach einem allseits gefürchteten Ort namens »Schlachthof«. Eine abenteuerliche Reise beginnt…

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{Rezension} Die Ilias von Luc Ferry, Clotilde Bruneau & Pierre Taranzano

Gegenüber der uneinnehmbaren Festung von Troja hat das Heer der griechischen Stämme sein Lager aufgeschlagen. Seit zehn Jahren schon tobt ein furchtbarer Krieg. Für Menelaos, den König von Sparta, ist es eine Frage der Ehre, hat doch Paris, ein trojanischer Prinz, seine Frau Helena entführt. Agamemnon, der Bruder des Menelaos, sieht darin den idealen Vorwand, um die mythische Stadt zu erobern und sein Reich auszuweiten. Achill wiederum, der kühnste der Krieger, will die Gelegenheit nutzen, um in die Legende einzugehen. Aber all diese Männer, so mächtig sie auch sein mögen, ahnen nicht, dass sie bloß Spielfiguren sind. Und dass Troja nichts anderes ist als das Schachbrett für eine verhängnisvolle Partie der Götter, die am Ende als Einzige siegreich daraus hervorgehen werden.

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