Kategorie: Rezensionen

Hier findest du alle Rezensionen von 2009 bis zum aktuellen Datum. Die Rezensionen gibt es zu Büchern und Comics.

{Rezension} Der Wald von Nell Leyshon

Pawel wächst in einem behüteten bürgerlichen Verhältnis in Warschau auf, bis der Zweite Weltkrieg Einzug hält und seine Familie auseinander reißt. Pawels Vater engagiert sich im Widerstand gegen den Nationalsozialismus und bringt seine Familie damit in größte Gefahr. Als er einen verwundeten englischen Kampfpiloten, der im Sterben liegt, nach Hause bringt, löst er damit eine verhängnisvolle Verkettung der Geschehnisse aus.

Zusammen mit seiner Mutter Zofia muss Pawel in den Wald fliehen, um sich vor den Kriegsereignissen in Sicherheit zu bringen. Im Schoße von Mutter Natur lernt Pawel von einer Frau, die alleine in einem Häuschen im Wald lebt, einiges vom Malen über den Anbau von Obst und Gemüse, dass für sein späteres Leben wegweisend sein wird. Die Monate im Wald prägen Sohn und Mutter auf unterschiedliche Weise, was sich auch noch in ihrem Leben nach dem Krieg bemerkbar macht.

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{Rezension} Die dunklen Lande von Markus Heitz

Europa 1629. Diverse Konflikte durchdringen die Länder Europas und es wütet der dreißigjährige Krieg.

Aenlin Kane, die Tochter des berühmten Solomon Kane reist gemeinsam mit ihrer Freundin, der persischen Mystikerin Thamina, von England nach Hamburg, um dort ihr Erbe anzutreten. Das Erbe ihres Vaters wird von der West-Indischen Compagnie verwahrt und bevor Sie es in Empfang nehmen kann, wird Aenlin von der Compagnie mit der Aufgabe betraut, gemeinsam mit einer bunten Truppe aus Landsknechten nach Bamberg zu reisen, wo bereits grauenvolle Hexenprozesse im Gange sind. Auf ihrem Weg nach Bamberg begegnet die Truppe bösen Dämonen und mystischen Geschöpfen, die ihnen in die Quere kommen. Dann ist da auch noch Nicolas, der Anführer der Truppe, der etwas Geheimnisvolles vor den anderen verbirgt…

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{Rezension} Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters von Christelle Dabos

Die junge Animistin Ophelia ist auf der Arche »Anima« zu Hause und lebt dort mit ihrer großen Familie in harmonischem Zusammenschluss. Neben ihrer Fähigkeit als Leserin, durch die Ophelia die Vergangenheit eines jeden Gegenstands durch eine einfache Berührung ergründen kann, hat sie auch noch die besondere Gabe, durch Spiegel reisen zu können.

Das beschauliche Leben der schüchternen jungen Frau ändert sich schlagartig als Ophelia auf die eisige Arche des »Pols« ziehen soll um den Adligen Thorn zu heiraten. Mit lediglich ihrer Tante Roseline als Anstandsdame an der Seite muss sich Ophelia auf der fremden Arche zurechtfinden. Das stellt sich jedoch als schwieriger heraus als gedacht, denn nicht alle sind der jungen Animistin freundlich gesinnt.

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