Kategorie: Rezensionen

Hier findest du alle Rezensionen von 2009 bis zum aktuellen Datum. Die Rezensionen gibt es zu Büchern und Comics.

{Rezension} Junktown von Matthias Oden

Inspektor Solomon Cain lebt in einer Zukunft, in der Maschinen und Menschen eng miteinander verbunden existieren, er arbeitet für die Geheime Maschinenpolizei (Gemapo) in der Hauptstadt „Junktown“ und führt neben seinem Job ein eher überschaubares Leben. Das oberste Gebot der Regierung ist die Konsumpflicht von Drogen eines jeden Bürgers, deren Erfüllung durch ärztliche Überwachung streng kontrolliert wird.

Trotz des Drogenrauschs versucht Inspektor Solomon Cain einen klaren Kopf für seinen neusten Fall zu bewahren. Der Mord an einer Gebärmutter deutet zunächst auf eine Beziehungstat hin, doch die oberste Behörde der Regierung ist in den Fall verwickelt und Solomon Cain betritt während seiner Recherche immer gefährlicheres Terrain.

{Rezension} Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge von Ruth Hogan

Wenn der Schriftsteller Mr. Anthony Peardew unterwegs ist, hält er immer Ausschau nach verlorenen Gegenständen. Diese sammelt und archiviert er in seinem viktorianischen Haus das von einem wundervollen Rosengarten umgeben ist. Sein Ziel ist es, die verlorenen Gegenstände an seine Besitzer zurückzugeben, in der Hoffnung somit gebrochene Herzen (wie seines) zu heilen. Mr. Peardew ist nicht nur Sammler verlorener Dinge, sondern hat selbst vor Jahren etwas verloren, dass ihm sehr viel bedeutet und ihn mit seiner großen Liebe verbindet, die bereits viel zu früh verstarb.

Anthony Peardew ist jedoch schon alt und baut körperlich immer stärker ab. Seine besondere Aufgabe bleibt somit unerfüllt. Doch Anthony hat vorgesorgt indem er seine Haushälterin und Erbin Laura damit betreut, die Besitzer der verlorenen Dinge ausfindig zu machen. Keine leichte Aufgabe, denn außer den erfundenen Geschichten zu einzelnen Gegenständen hat Laura keine Anhaltspunkte.

{Rezension} Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde

Mitte des 19. Jahrhunderts lebt der Samenhändler William Savage mit seiner Familie in England. Als sich sein Mentor Rahm von ihm abwendet, fällt er in ein tiefes Loch, denn William sieht sich als Forscher gescheitert. Seiner Kinder zuliebe rafft sich William jedoch nochmals auf um seine Idee für einen innovativen Bienenstock umzusetzen.

Wir schreiben das Jahr 2007. George ist Imker in den USA und arbeitet hart um seinen Betrieb auszubauen, so dass sein Sohn Tom ein zukunftsfähiges Erbe antreten kann. Jedoch hat Tom ganz andere Pläne, bis eines Tages etwas unfassbares geschieht. Die Bienen auf Georges Farm verschwinden.

Ein Sprung in die Zukunft zeigt, dass im Jahr 2098 die Weltbevölkerung deutlich geschrumpft ist. In China kämpfen die Menschen um ihr Überleben, denn die Bienen sind schon lange ausgestorben und der Anbau verschiedener Lebensmittel nicht mehr möglich. Die Arbeiterin Tao übernimmt die Arbeit der Bienen und bestäubt Tag für Tag die Bäume in Handarbeit.