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Jugendliteratur

{Rezension} Alles, was ich sehe von Marci Lyn Curtis

Titel: Alles, was ich sehe
Originaltitel: The One Thing
Autor: Marci Lyn Curtis
Übersetzer: Nadine Püschel
Genre: Jugendliteratur
Verlag: Königskinder (Carlsen Verlag)
ISBN-13: 978-3551560223
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 432 Seiten
Preis: 18,99 €
Erschienen: März 2016

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Beschreibung

Seitdem Maggie erblindete, ist nichts in ihrem Leben mehr wie es einmal war. Ihr Traum ein großer Fußball-Star zu werden ist schlagartig geplatzt und das Einleben an der neuen Schule für Blinde fällt Maggie nicht gerade leicht. Nach einem unglücklichen Sturz passiert das unvorstellbare: Maggie kann wieder etwas sehen.

Die Sehkraft ist nicht vollständig zurückgekehrt, doch einen kleinen Ausschnitt um den zehnjährigen Jungen Ben kann Maggie von nun an deutlich wahrnehmen. Hoffnungsvoll klammert sich Maggie an diesen kleinen Lichtblick, vertieft die Freundschaft zu Ben und lernt dadurch auch seinen großen Bruder kennen. Mason ist Frontsänger in Maggies absoluter Lieblingsband und so hofft sie auch mit ihm ein freundschaftliches Verhältnis schließen zu können. Jedoch hegt Mason starke Zweifel an Maggies Blindheit.

Meine Meinung

Durch „Das Jahr der Königskinder“ wurde ich auf diesen besonderen Debütroman mit dem Titel „Alles, was ich sehe“ von Marci Lyn Curtis aufmerksam. Gott sei Dank, denn bei diesem Jugendroman handelt es sich um einen kleinen Buchschatz!

Marci Lyn Curtis spricht in ihrem Debütroman kein leichtes Thema an. Was tun wenn man plötzlich blind ist? Wie wieder in ein normales Leben finden? Welche sozialen Kontakte pflegen? Und als ob das alles noch nicht genug wäre, spielt sich die ganze Geschichte auch noch mitten im Prozess des Erwachsenerdens ab.

In einem sehr schönen, leicht poetisch angehauchten Schreibstil entführt die Autorin in eine unglaubliche Story. Hautnah erlebt man aus Maggies Perspektive mit, durch welche Ängste und Hoffnungen sie sich konfrontiert sieht. Klar ist es auch ihr Charakter der am deutlichsten zum Tragen kommt, die größte Tiefe besitzt und eine wahnsinnige Entwicklung durchläuft. Dennoch konnten mich auch die „Nebendarsteller“ durch ihre Gutmütigkeit und moralischen Stärke beeindrucken.

„Alles, was ich sehe“ hat meinen Horizont erweitert. Die spannende Reise durch die Gedankenwelt eines blinden Menschen hat mich tief beeindruckt und lässt mich diese Menschen nun besser verstehen.

Über die Autorin

Marci Lyn Curtis wuchs in Nordkalifornien auf, wo sie Biologie studierte. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren zwei Kindern und einem Dackel in Maryland. „Alles, was ich sehe“ ist ihr erster Roman. (Quelle: Königskinder)

Fazit

Ein außergewöhnliches Buch über Freundschaft die Mut verleiht und stark macht!

★★★★★

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