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Jugendliteratur

[Rezension] Der Junge im gestreiften Pyjama – John Boyne


Titel: Der Junge im gestreiften Pyjama
Originaltitel: The Boy in the Striped Pyjamas
Autor: John Boyne
Verlag: Fischer Tb
ISBN-13: 978-3596806836
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 269 Seiten
Preis: 7,95 €

 

Kurze Beschreibung:
Der neunjährige Bruno kommt eines Tages nach Hause und bekommt mitgeteilt dass die ganze Familie weit wegziehen muss, da sein Vater zum Kommandanten befördert wurde. So findet sich Bruno bald darauf auf dem Weg von dem schönen belebten Berlin nach Aus-Wisch (Auschwitz). Der junge Bruno ist dort sehr unglücklich da er sich nur mit seiner 12 Jährigen Schwester Gretel unterhalten kann und sonst keine Freunde hat. In Aus-Wisch tummelt es nur so von Soldaten aber Weit und Breit sind keine Kinder in Brunos Alter mit denen er sich anfreunden könnte. Bruno kann von seinem Fenster aus auf einen Stacheldrahtzaun blicken, auf dessen anderer Seite er Baracken und lauter dünne Menschen in gestreiften Pyjamas mit Mützen sieht. Er fragt sich warum diese Menschen von ihnen getrennt sind. eines Tages macht Bruno sich auf eine Entdeckungstour entlang des Zauns. Dort trifft er auf einen anderen Jungen in seinem Alter der auf der anderen Seite des Zauns im Schneidersitz sitzt. Zwischen Bruno und Schmuel entsteht eine tiefe Freundschaft. Als Bruno erfährt dass er mit seiner Mutter und Gretel zurück nach Berlin ziehen muss beschließen die beiden Freunde zum Abschluss zusammen auf Schmuel’s Zaunseite zu Forschen. Von dieser Reise kehrt Bruno jedoch nie zurück.

Meine Meinung:
In John Boyne’s Roman “Der Junge im gestreiften Pyjama” bekommt man aus der Sicht des neunjährigen Bruno das Leben in der Zeit der Judenverfolgung in Deutschland beschrieben. Als Kind eines Kommandanten muss die Familie von Berlin nach Auschwitz ziehen. Bruno begegnen dort viele Sachen die ihm unverständlich sind. Wie zum Beispiel das Pavel der ihnen Abends das Essen serviert eigentlich Arzt ist und keiner erfahren darf, dass er Bruno nach seinem Schaukelunfall verarztet hat. Auch die Baracken und Menschen in den gestreiften Pyjamas sind Bruno ein Rätsel. Leider hat er niemanden mit dem er darüber reden kann. So begibt er sich selbst auf eine Entdeckungstour und trifft dort auf einen Jungen namens Schmuel mit diesem schließt er eine Freundschaft. Zu gern würde Bruno auf der anderen Seite mit Schmuel spielen, doch das scheint beiden Jungen keine gute Idee zu sein. Bruno beobachtet so von seinem Fenster aus wie viele Soldaten täglich zu den Menschen auf der anderen Zaunseite gehen und warum die Menschen in den gestreiften Pyjamas aber nie auf ihre Seite dürfen. Als Bruno am Tag vor seiner Abreise nach Berlin sich einen gestreiften Pyjama, den Schmuel ihm besorgt hat, überstreift und auf die andere Seite des Zauns zu Schmuel kriecht kommen die beiden Jungen in eine Menschenmenge die in einen Raum getrieben wird. Aus diesem entkommt Bruno nicht mehr lebend.

Mein Fazit:
Eine bewegende Geschichte wie ich sie zuvor noch nicht gelesen habe.

★★★★☆


Deine Meinung dazu...

9 Kommentare to “[Rezension] Der Junge im gestreiften Pyjama – John Boyne”

  1. Ich muss sagen, das sich dieses Buch doch sehr interessant anhört. Ich hoffe das man es im gut sortierten Buchhandel auch bekommt. Schöne Woche wünsche ich dir :-)

    Posted by brunohs | 29. Juni 2009, 11:31
  2. ich werde mal ausschau halten. Ich mag dieses Wetter auch nicht. Bin ein Wintertyp.

    Posted by brunohs | 29. Juni 2009, 12:46
  3. Was für ein Zufall. Das Buch habe ich mir gerade heute auf englisch gekauft.
    Und: Willkommen zurück :hi:

    Posted by Sally | 29. Juni 2009, 19:29
  4. Huhu, oh ja, das Buch hat mich wirklich so richtig fertig gemacht. Ich wusste tatsächlihc nicht, was mich erwarten wird, wiel die Beschreibung einen da ja so gar nicht einweiht. Und dann noch diese Erzählweise, aus der Sicht von Bruno, aus diesen unschuldigen Kinderaugen, die gar nichts begreifen und das alles nicht verstehe können, auch wenn man veruscht was zu erklären (gut, es ist aber auch einfach unverständlich). Einfach krass. Ich hab mir jetzt auch noch den Film angeschaut. Und obwohl ich genau wusste was passiert, war ich wieder so fertig.

    glg Franzi

    Posted by franzischoenbach | 3. Dezember 2016, 20:44
    • Hallo Franzi,

      ich glaube die Geschichte wird einen immer wieder berühren und zu Tränen rühren. Gerade weil sie aus der Sicht von einem unschuldigen Kind erzählt wird. Ähnlich ergeht es mir mit der Geschichte von Anne Frank. Beides zeitlose Titel die wohl niemals an Emotion verlieren werden.

      Liebe Grüße und einen schönen 2. Advent.
      Bella

      Posted by Bella | 4. Dezember 2016, 12:57
  5. Es ist schon etwas her, seit ich dieses Buch gelesen habe, kann mich aber dennoch daran erinnern, wie schockiert ich war. John Boyne hat hier eine Geschichte geschrieben, die auch in der Schule gelesen werde sollte, ähnlich wie Das Tagebuch der Anne Frank.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,

    Janine <3

    Posted by Lese Liebe | 8. April 2017, 17:11

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