{Rezension} Katzenberge von Sabrina Janesch

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Titel: Katzenberge
Autorin: Sabrina Janesch
Genere: Sonstige Belletristik
Verlag: Aufbau Verlag
ISBN-13: 9783351033194
Format: Gebunden
Seitenanzahl: 304 Seiten
Preis: 19,95 €

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Beschreibung:

Die junge Journalistin Nele begiebt sich nach dem Tod ihres Großvaters auf eine wagemütige Reise in die Vergangenheit. Nele möchte herausfinden wer ihr Großvater wirklich war und was es mit seiner  dunklen Vergangenheit  wirklich auf sich hat. Die junge Frau halb pole halb deutsche reist von Berlin nach Schlesien und von dort nach Galizien um einen mysteriösen Fluch zu bannen, der ihren Großvater bis zu seinem Ende begleitet hat.

Meine Meinung:

Sabrina Janesch gelingt mit "Katzenberge" ein atemberaubendes Debüt. In einer fesselnden Art und Weise schafft es die Autorin mich ihrem Roman gebannt zu verfolgen. Zusammen mit der jungen Journalistin Nele begiebt man sich auf eine Reise in die Vergangenheit nach Schlesien und Galizien. Immer wieder verwischen die Grenzen zwischen der Gegenwart, in der Nele  von der wagemutigen Reise berichtet, und der Vergangenheit die aus Erzählungen ihres ihr Großvaterers besteht.

Man taucht ein in die dunkle und mysteriöse Geschichte von Neles Großvater der in einer Zeit des Krieges von aus der Ukraine nach Niederschlesien flieht um sich dort mit seiner Frau Maria ein neues Leben aufzubauen. Mit den detaillreichen Beschreibungen der Umgebung erschafft Sabrina Janesch einen beeindruckenden Hintergrund auf dem sich eine wirklich mystische Geschichte rankt.

Besonders gut gefallen mir die eindrucksreichen Erzählungen von Neles Großvater, in der Sabrina Janesch eindrucksvoll die  durch Gewalt, Hunger und Grausamkeit geprägte Nachkriegszeit heraufbeschwört. Geister und Dämonen sollen in den Wäldern hausen, in denen Neles Großvater wildert um seine Familie durch den Winter zu bringen. "Katzenberge" wird zum Ende hin immer mysteriöse und unheimlicher…So wie Gegenwart und Vergagenheit ineinnander verschwommen ist, lässt sich nun auch kaum eine Grezen zwischen Realität und übersinnlichem ziehen. Schließlich kann Nele den Familienfluch doch noch Bannen und kehrt in den Schoß der Familie zurück.

Ich habe nur einen ganz kleinen Kritikpunkt anzubringen, denn einige Charakter in Sabrina Janeschs "Katzenberge" werden mir einfach zu oberflächlich behandelt und da hätte ich mir einfach gewünscht, dass die junge Autorin etwas mehr  in Detail gegangen wäre.

Nichtsdestotrotz ist der Autorin mit ihrem Debütroman "Katzenberge" eindrucksvolles Werk gelungen das mich gebannt lesen lies. Abzüglich meines kleinen Kritikpunktes vergebe ich daher 4,5 von 5 Grinsekatzen.

Mein Fazit:

Ein atemberaubendes Debüt, dass man einfach lesen muss!

★★★★½






Ich möchte mich ganz herzlich beim Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken!

3 Kommentare

  1. Was sind denn eigentlich “Katzenberge” So als Wort??? Damit sind doch wohl nicht Berge von Katzen gemeint *lach*

  2. Pingback: {Rezension} Die goldene Stadt von Sabrina Janesch | Bella's Wonderworld

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