Kategorie: Rezensionen

Hier findest du alle Rezensionen von 2009 bis zum aktuellen Datum. Die Rezensionen gibt es zu Büchern und Comics.

{Rezension} Die Erfindung der Sprache von Anja Baumheier

Adam Riese ist besonders. Das wird schon früh erkannt, denn er beginnt erst mit zwei Jahren zu sprechen und versteckt sich lieber hinter Zahlen und seinen Büchern, da ihm zwischenmenschliche Beziehungen Angst einflößen. Herangewachsen in einer liebevollen Familie auf einer kleinen ostfriesischen Insel, kehrt jedoch Adams Vater Hubert nach einer Pilgerreise nicht mehr zurück, als Adam gerade einmal dreizehn Jahre alt ist. Dies hinterlässt tiefe Spuren bei Mutter Oda, der Familie und der Inselgemeinschaft.

Mittlerweile erwachsen geworden, arbeitet Adam als Dozent für Sprachwissenschaften an einer Berliner Universität, als plötzlich durch das Buch »Die Erfindung der Sprache« eine Spur von seinem Vater auftaucht, begibt er sich auf eine spannende Suche durch Deutschland.

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{Rezension} Modded von Kieron Gillen, Ignacio Calero & Nahuel Lopez

Die heutige Hauptvorführung, Modded (auf Deutsch: „modifiziert“), wendet sich an die Freundinnen und Freunde früher Adventure-Games und gepflegten Kino-Humors. Kieron Gillen (Uncanny X-Men, Iron Man), Ignacio Calero (Belladonna, Stormwatch) und Nahuel Lopez (Mercury Heat, Crossed: Badlands) erzählen uns von der kleinen Fringe („Franse“) im „Schnapp’ sie dir alle“-Land, dem nach irgendeiner Apokalypse inzwischen trockengefallenen Atlantik. Moment mal: „Schnapp’ sie dir alle“? Eigentlich will Fringe nur ihren Fluffbumble („Fusselwusel“ … oder auch: „alles vermasselnder Wichtigtuer“) wiederhaben, den ihr der Dämonensammler Tommy Zero („Thomas Null“) abgenommen hat. Böse, das! Zum Glück trifft Fringe auf Bloody Susan („die blutige Susanne“) und deren Dämon Mister Boom („Herr Explosionsgeräusch“), die sich anbieten, ihr bei Suche und Wiederbeschaffung behilflich zu sein. Modded ist ein Roadmovie ohne Road, voller abgedrehter Einfälle und mit grandiosem Creature- und Charakterdesign.

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{Rezension} Das Leben, ein ewiger Traum von Helene Sommerfeld

Magda Fuchs tritt kurz nach den Kriegsjahren die Stelle als Polizeiärztin in Berlin an und entflieht dadurch ihrer Vergangenheit auf dem Land. Schnell lernt Magda die Schattenseiten, aber auch den Glamour des Großstadtlebens kennen. Im Berlin der 1920er Jahre trifft sie auf Frauen, die sich gegen die Armut und Not mit allem zu behaupten versuchen und Kinder die das Leid der Nachkriegszeit auf ihren Schultern tragen. Magda will etwas bewirken, freundet sich mit der Fürsorgerin Ina Dietrich an und trifft auf Frauen, die ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen.

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