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Rezensionen

[Rezension] Der Kruzifix Killer – Chris Carter

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Titel: Der Kruzifix Killer
Originaltitel:
The Cruzifix Killer
Autor:
Chris Carter
Übersetzerin: Maja Rößner
Verlag: Ullstein Tb
ISBN-13:
978-3548281094
Format: Taschenbuch
Seitananzahl: 480 Seiten
Preis: 9,95 €
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Über den Autor:

Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre im Psychologenteam der Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London.

Quelle: (Ullstein TB)

Kurze Beschreibung:

Detectiv Hunter arbeitet beim Morddezernat und hat es nur mit den schlimmsten Verbrechen zu tun die in Los Angeles geschehen zu tun. Kurz nachdem er seinen neuen Partner Garcia zugeteilt bekommen hat beginnt eine Mordserie. Der Serienkiller ist jedoch kein Unbekannter. Es handelt sich um den Kruzifix Killer. Zeichen dieses Killers ist es seine Opfer möglichst qualvoll zu töten, d. h. stundenlange Folter und gekonnte Vorgehensweise und er brandmarkt alle seine Opfer mit einem Doppelkreuz im Nacken. Das erste Opfer das die beiden Detectivs finden ist eine junge Frau deren Gesicht unkenntlich gemacht wurde, so suchen die beiden zuerst nach der Identität der Frau. Auf der Suche nach dem Namen müssen sie bis in die Drogen- und Prostituirtenszene Los Angeles vordringen. Dort bekommen sie von einem der größten Unterweltbosse “D-King” endlich nähre Informationen, die Tote ist eines seiner Mädchen Jenny Farnborough.

Was den Serienmörder betrifft tappen Hunter und Garcia weiter im dunkeln. Er hinterlässt keinerlei Spuren an den Tatorten und scheint so unauffindbar. Als Hunter durch Zufall bei seiner Geliebten das Zeichen auf ein Stück Papier bringt gibt diese ihm einen Hinweis auf den Täter.

Bevor der Täter von Hunter geschnappt werden kann entführt dieser Garcia. Kann Hunter das Leben Garcia’s retten oder ist dieser verloren?

Meine Meinung:

Der Debütroman von Chris Carter hat mich gleich ab den ersten Seiten gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig und baut ziemlich schnell eine Spannungskurve auf die sich bis zum Ende des Romans hält. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau des Thrillers. Man wird im ersten Kapitel in Situation der Entführung Garcias gestellt, dieses hat meiner Meinung nach schon richtig Lust auf das weitere lesen gemacht. Nach dieser Einführung bekommt man die ganze Story von Anfang an erzählt. Alles beginnt damit das Captain Bolter (Hunter’s Chef) ihm seinen neuen Partner Garcia zuteilt.

Eine abgeschlossen geglaubte Mordserie beginnt von neuem. Der Täter hinterlässt jedoch keinerlei Spuren werder an Tatort noch dem Opfer. Dieser psychisch gestörte Mörder hinterlässt bei jedem seiner Opfer ein Kennzeichen, ein Doppelkreuz eingeritz im Nacken. Hunter glaubte mit seinem ehemaligen Partner den Kruzifix Killer schon geschnappt zu haben als sie vor einem Jahr Mike Farloe geschnappt hatten. Doch jetzt ist der Killer wieder aufgetaucht und die Verfolgungsjagd beginnt von neuem.

Das erste Opfer ist laut Aussage eines Unterweltbosses namens D-King Jenny Farnborough. Leider erweißt sich dieses nachdem ein Snuff-Movie aufgetaucht ist als hinfällig. Dort ist ersichtlich das Jenny zuerst vergewaltigt und danach mit einem Schnitt durch die Kehle umgebracht wurde. Als Hunter wenig später im Morddezernat eine Vermisstenmeldung bekommt stoßen sie auf das wirkliche Opfer des Kruzifix Killers, eine junge Frau namens Victoria Baker die in einem Fitnessstudio gearbeitet hat. Diese Wendung fand ich nicht wirklich überraschend hat der Geschichte jedoch mehr Schwung gegeben.

Die Psychospielchen die Chris Carter in den Roman einbaut sind sehr gut ausgedacht und erinnern mich teilweise an Romane von Stephen King. Nur als Beispiel als der Killer Hunter anruft und das Leben eines weitern Opfers in seine Hände legt indem er auf den richtigen Hund in einem Hunderennen tippe muss.

Unser Detectiv Hunter lässt sich während des ganzen auf eine Liebesbeziehung zu der gutaussehenden Isabella ein. Diese ist dem Kruzifix Killer schon in einer Bar begegent. Mit Hilfe ihrer Aussage fertigen die Phantomzeichnen der Polizei meherer Phantombilder an. Hunter und Garcia jagen jedem Hinweis nach und forschen jedem noch so kleinen Hinweis nach. Der Einbau der Annährungen von Hunter und Isabelle hat die ganze Story etwas aufgelockert.

Der Kruzifix Killer mordert jedoch weiter, unter seine Opfer fallen zunächst der bisexuelle Anwalt George Slater und danach wird sogar Garcia von ihm entführt. Man ist hier bei dem Höhepunkt des Thrillers angekommen. Ich habe mitgefiebert ob es Hunter gelingt seinen Partner aus den Klauen des Killers zu retten.

Ich hätte nicht gedach dass es noch eine Überraschung geben würde, aber da hatte ich mich getäuscht. Als Hunter von dem Fall abgezogen wird und auf eigene Faust weiter ermittelt stößt er plötzlich durch einen Satz D-Kings auf Hinweise auf den Mörder. Hunter stellt diesem eine Falle und als ich glesen hatte wer der Killer ist war ich mehr als nur überrumpelt. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Mein Fazit:

Ein rassanter und spannender Debütroman vom feinsten. Ein toller Thriller mit Psychospielchen und grausamen Morden. Diese Story hat mir besonders gut gefallen da sie nicht so vorhersebar war wie es so viele Romane aus diesem Genre eigentlich sind. Ich habe richtig mit Hunter mitgefiebert und habe die ganze Zeit gerätselt wer denn nun der Mörder ist. Leider war ich genau wie Hunter auf der falschen Spur und zum Schluss total überrascht wer der richtige Täter war. An dem Thriller gibt es nicht auszusetzen also von mir volle Sternchenzahl!

★★★★★



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    {Rezension} Death Call. Er bringt den Tod von Chris Carter | Bella's Wonderworld - 3. September 2017

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