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Rezensionen

{Rezension} Death Call. Er bringt den Tod von Chris Carter

Titel: Death Call. Er bringt den Tod
Originaltitel: The Caller
Reihe: Robert Hunter (Band 8)
Autor: Chris Carter
Übersetzerin: Sybille Uplegger
Genre: Thriller
Verlag: Ullstein Buchverlage
ISBN-13: 978-3548289526
Format: Taschenbuch
Seitenanzahl: 416 Seiten
Preis: 10,99 €
Erschienen: August 2017

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Beschreibung

Die Kosmetikerin Tanya Kaitlin macht sich einen schönen Abend bis ihr Handy einen Videoanruf ihrer bsten Freundin ankündigt. Der Anrufer ist jedoch nich ihre Freundin, denn diese sitzt nackt, gefesselt und geknebelt auf einem Stuhl in ihrer Wohnung. Mit einer dämonischen Stimme beginnt ein unheimliches Spiel um Leben und Tod – Tanya muss nur zwei Fragen richtig beantworten und schon ist ihre Freundin frei. Als Tany an der zweiten Frage scheitert wird ihre Freundin brutal ermodert. Die Special Agents des LAPD Robert Hunter und sein Partner Carlos Garcia haben einen neuen kniffeligen Fall zu lösen.

Meine Meinung

„Death Call. Er bringt den Tod“ ist bereits der achte Band der Robert Hunter Reihe des Bestsellerautors Chris Carter – und es wird immer noch nicht langweilig! In jedem Band trumpft der geniale Schriftsteller mit neuen perfiden Szenarien auf, die einem das Blut in den Adern stocken lässt.

Man konnte fast sagen, dass dort, wo ein brutaler Mord geschehen war, der ekelerregende süßliche Kupfergeruch des Blutes noch mit einer anderen Komponente vermischt war. Einer Komponente, deren Ursprung niemand wirklich erklären konnte und die vermutlich jeder ein wenig anders definiert hätte, die aber niemanden entging.

Seite 79 (epub Version)

Meisterhaft wird die Spannung durch gekonnt gesetzte Cliffhanger über den kompletten Roman aufgebaut, so dass bis zuletzt Nervenkitzel pur geboten wird. Während der Ermittlungen wird sich vor allem dem Thema Stalking mit all seinen Facetten gewidmet, sowie die negative Seite der sozialen Medien aufgezeigt. Wirklich beängstigend wie leicht ein psychophatischer Mensch durch die Kleinigkeiten die wir tagtäglich auf Facebook, Twitter, Instagram und Co. völlig unbedarft preisgeben einen tödlichen Strick drehen kann. Dieses absolut greifbare Thema hat mir zusätzlich Gänsehaut beschert.

Die grausamen Mordfälle sind in diesem achten Buch nicht ganz so detailliert geschildert wie gewohnt. Für zart besaitete Leser ist dieser Lesestoff dennoch definitiv nicht geeignet, denn das ganze Ausmaß der schrecklichen Szenarien wird von der eigenen Fantasie ausgemalt.

Besonders gut gelungen sind die fein gezeichneten Charaktere zu denen sich schnell eine Verbindung aufbauen lässt. Hautnah erlebt man die emotionale Achterbahnfahrt der Opfer, die durch das perfide Spiel über Videochat geschädigt werden mit. Die überdimensionalen Schuldgefühle die das Spiel in ihnen auslöst sind fast mit Händen greifbar.

Sehr interessant wird es, als eines der Videochat-Opfer selbst die Ermittlungen aufgreift und seine ganz speziellen Kontakte spielen lässt. Dies verleiht dem Roman zusätzliche Würze und eine doppelte Portion Spannung, da man sich unweigerlich fragt wer den Täter zuerst zur Strecke bringt.

Als kleines Schmankerl am Rande trifft Robert Hunter auf eine tolle Frau zu der er eine zarte Beziehung knüpft. Ich hoffe sehr das dieser Aspekt in den nächsten Romanen noch vertieft wird. „Death Call“ ist in meinen Augen einer der komplexesten Romane der Robert Hunter Reihe und hat damit eine absolute Leseempfehlung verdient.

Information zur Reihe

0. 2014 One Dead – Der erste Fall für Robert Hunter 2013 The Hunter
1. 2009 Der Kruzifix-Killer 2009 The Cruzifix Killer
2. 2011 Der Vollstrecker 2010 The Executioner
3. 2012 Der Knochenbrecher 2011 The Night Stalker
4. 2013 Der Totenkünstler 2012 The Death Sculptor
5. 2014 Der Totschläger 2013 One by one
6. 2015 Die stille Bestie 2014 An Evil Mind
7. 2016 I Am Death. Der Totmacher 2015 I Am Death
8. 2017 Death Call. Er bringt den Tod 2017 The Caller

Cover

Fazit

Ein rasanter Thriller der durch seine Thematik und tiefe Einblicke in die menschliche Psyche brilliert.

★★★★★




Über den Autor

Chris Carter wurde 1965 in Brasilien als Sohn italienischer Einwanderer geboren. Er studierte in Michigan forensische Psychologie und arbeitete sechs Jahre lang als Kriminalpsychologe für die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, wo er als Musiker Karriere machte. Gegenwärtig lebt Chris Carter in London. Seine Thriller um Profiler Robert Hunter sind allesamt Bestseller.
(Quelle: Ullstein Buchverlage)


Weitere Rezensionen

Ich habe die Seiten nur so inhaliert, wollte unbedingt wissen, wie sich am Ende alles auflöst.
Hochspannung, einfach nur unglaublich.

Kielfeder

Wieder ein hochspannender Pageturner aus der Feder des Thrillerkönigs Chris Carter!

Thrillertante

Wie immer spannend, fesselnd, mitreißend, brutal und grausam, aber einfach nur gut – Chris Carter ist ein Garant für spannende Thriller und ich wurde bisher noch nie von diesem Autor enttäuscht.

World of books and dreams

Nur für unempfindliche Gemüter geeignet.

Lilis Buchseite

„Death Call“ brilliert einmal wieder durch seine detaillierten Schilderungen, besonders im Hinblick auf die Psyche der beteiligten Personen.

Zwiebelchens Plauderecke

Deine Meinung dazu...

3 Kommentare to “{Rezension} Death Call. Er bringt den Tod von Chris Carter”

  1. Hallo,
    deine Rezension macht mir doch direkt Lust wieder einmal zu einem Buch von Chris Carter zu greifen. Habe bis jetzt leider nur Der Vollstrecker gelesen und den fand ich wirklich gut.
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

    Posted by kleinewelle | 4. September 2017, 21:25
    • Hallo liebe Diana,

      wie schön, dass ich bei dir wieder die Neugier auf ein Buch von Carter geweckt habe. Was ich an der Reihe tota gut finde, man kann problemlos zu irgendeinem Teil greifen und muss nicht auf die Reihenfolge achten da die Bücher nicht aufeinander aufbauen.

      Meine bisherigen Lieblinge sind „Totenkünstler“ und „Die stille Bestie“.

      Liebe Grüße und noch einen schönen Abend!
      Bella

      Posted by Bella | 4. September 2017, 21:58

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