{Rezension} Sturmhöhe von Emily Bronte

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Titel: Sturmhöhe
Originaltitel: Wuthering Heights
Autorin: Emily Brontë
Verlag: Anaconda
ISBN-13: 978-3866474314
Format: Hardcover
Seitenanzahl: 398 Seiten
Preis: 7,95 €

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Kurze Beschreibung:

Inmitten der rauhen und stürmischen Landschaft von Yorkshire befindet sich das Anwesen Wuthering Hights dessen großherziger Besitzer Mr. Earnshaw nach einer Reise nach Liverpool mit einem Findling zu seiner Familie zurückkehrt. Weder seine Frau noch seine zwei anderen Kinder Catherine und Hindley sind angetan von seinem Mitbringsel. Jedoch lässt Mr. Earnshaw keine dieser Wiederreden durchgehen und behält den kleinen Jungen den er Heathcliff nennt bei sich. Auf Wuthering Hights erfährt Heathcliff nur von Mr. Earnshaw und Catherine Zuneigung ansonsten wird er mit Verachtung und Mißhandlung seitens Hindley’s bedacht.

Zwischen Catherine und Heathcliff ensteht nicht nur tiefe Freundschaft sondern auch eine tiefgründige Liebe. Als diese sich jedoch dafür entscheidet den wohlerzogenen und angesehenen Edgar Linton zu heiraten flüchtet Heathcliff. Zu dieser Zeit sind Hindley Earnshaw und seine Frau Herren über Wuthering Hights, seine Fau stirbt jedoch bei der Geburt ihres Sohnes Hareton. An diesem Schicksalschlag droht Hindley zu zerbrechen, er begint zu trinken und sein ganzes Hab und Gut zu verspielen.

Nach Jahren kehrt Heathcliff reifer und wohlhabend zurück um sich seiner großen Liebe Catherine gegenüber zu stellen und sich an jedem zu Rächen der ihm Unrecht wiederfahren ließ.

Meine Meinung:

Schon die stürmische und rauhe Gegend in dem diese romantische und brutale Story spielt lässt auf einen rauhen Umgang schließen. Die Autorin Emily Brontë erschafft in ihrem Roman "Sturmhöhe"  eine ganze Welt mit bis ins Detail ausgefeilten Persönlichkeiten die von Leiden geplagt und von Geistern verfolgt werden. Sie schildert die grenzenlose Liebe ja man könnte sogar sagen eher Hass-Liebe zwischen Catherine und Heathcliff die Auslöser einer ganzen Tragödie ist. Nicht nur Heathcliff leidet unter der verwehrten Liebe sondern auch Catherine zerstört ihr Leben indem sie Edgar Linton heiratet und mir ihm nach Thrushcross Grange zieht.

Die meisten der Charakteren sterben schon ziemlich früh an ihrem seelischen Leid was Emily Brontë sehr emotional zu beschreiben versteht. Was mir bei der Erzählung sehr gut gefallen hat ist das man die ganze Geschichte aus der Sicht der Haushälterin Nelly Dean geschildert bekommt. Sie bringt in die Erzählung viele persönliche Empfindungen und Wahrnehmungen ein die den Verlauf des Romans interessant und spannend gestalten. Da Nelly schon als Kind mit Catherine und Hindley auf Wuthering Heights aufwuchs und sie später dort auch Haushälterin wurde bekam sie die Charakterzüge von Catherine und Heathcliff sowie Hindley schon von kleinauf mit.

Die Rachezüge von Heathcliff und dessen verstörten psychischen Zustand gestalten das ganze spannend und aufreibend. Ich war immer wieder gespannt darauf wie es nun Catherine (der Tochter seiner Liebe) weiterergehen würde und was für ein Schicksal er für sie vorgesehen hatte. Das Leben von ihrem Vater Edgar Linton hatte er schon damit zerstört indem er seine Schwester Isabella heiratete und sie so mieß behandelte bis sie irgendwann die Möglichkeit hatte zu fliehen. Leider wehrte ihre Freiheit nicht lange da sie nach der Geburt ihres Sohnes Linton starb.

Am Ende des Romans war ich nicht überrascht als Heathcliff sich selbst zu Grunde richtete und der Sohn seines Peinigers mit der Tochter seiner großen Liebe zusammenfanden. Ein wahrhaft schönes Ende mit wenigstens einem Liebespaar die zusammen gefunden hatten und nun eine glückliche Zukunft vor sich haben.

Mein Fazit:

Sturmhöhe von Emily Brontë ist ein aufreibender und mitreißender Roman der englischen Literatur. Die Autorin lässt eine gewöhnliche Haushälterin namens Nelly Dean eine ergreifende Story über Liebe, Hass-Liebe und Rache erzählen. Ich bin zutiefts beeindruckt von diesem Werk und vergebe deshalb 5 von 5 Sternen!

★★★★★

 

 


1 Kommentare

  1. Nadja Schaper

    Das Ende des Buches ist absolut realistisch. Heathcliff mußte sterben. Mit dem Ende eines Buches, steigt oder fällt der literarische Wert. Und dieses Ende macht das Buch zur Weltliteratur.

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