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{Rezension} Heidi und die Monster von Johanna Spyri und Peter H. Geißen

Titel: Heidi und die Monster
Autoren: Johanna Spyri und Peter H. Geißen
Genre: Humoristische Fantasy
Verlag: Goldmann
ISBN-13: 978-3442312443
Format: Broschiert
Seitenanzahl: 288 Seiten
Preis: 12,99 €

  

 

 

Beschreibung:

Die kleine Adelheid, von allen Heidi genannt, zieht trotz der gefährlichen Zombies zu ihrem Großvater auf die hoch oben liegende und ziemlich einsame Alm.

Dort muss Heidi schon bald herausfinden, dass ihre Mutter Adelheid gar nicht tot ist, sondern als Vampir in der Nacht ihr Unwesen treibt. Um ihre Mutter vor diesem unglückseeligen Leben zu bewahren greift Heidi zum Pflock und befreit ihre Mutter mit der Hilfe ihres Großvaters von der Unsterblichkeit. Dem Blutsauger Marus gefällt das allerdings überhaupt nicht und so zieht es ihn mit Rachegelüsten im Gepäck in das Bergdorf um sich Heidi zu nehmen…

Meine Meinung:

Bei Johanna Spyris und Peter H. Geißens >>Heidi und die Monster<< handelt es sich um einen so genannten Mash-Up-Roman, die mit >>Stolz und Vorurteil und Zombies<< einen wahren Hype ausgelöst haben.

Die Hauptzutaten von >>Heidi und die Monster<< werden aus der erfolgreichen und idyllischen Kindergeschichte um Heidi, Almöhi und Peter gewonnen und mit dem Grauen der Zombiewelt gemischt.

Dadurch, dass wohl jeder die Charaktere aus >>Heidi<< kennt gelingt der Einstieg in diese etwas andere Geschichte ziemlich leicht. Die Sprache der Autoren ist leicht verständlich und verleiht durch den "einheimischen" Dialekt dem Roman eine ganz besondere Note.

Der Handlungsverlauf von >>Heidi und die Monster<< ist an manchen Stellen richtig spannend, aber im Ganzen gesehen fehlt es der Story meiner Meinung nach an Fantasie und Überraschungsmomenten. Des öfteren hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte vor sich hinplätschert ohne mich richtig gefangen zu nehmen.

Die Hauptprotagonistin Heidi, die jeder als fröhliches und lebendiges Mädchen kennt bekommt in diesem Roman eine ganz andere Seite verliehen, denn Heidi muss sich mit viel Elend und grauenvollen Situationen auseinandersetzten. Lediglich auf der Alm bei ihrem Großvater spürt man ihre Lebensfreude heraus.

Im Ganzen betrachtet finde ich die Grundidee ziemlich interessant, lediglich die Umsetzung fand ich etwas schwach und vergebe daher 3,5 von 5 Grinsekatzen.

Mein Fazit:

Ein humorvolles wie auch düsteres Alpendrama das Kindheitserinnerungen weckt.

Meine Bewertung: ★★★½☆

Ich möchte mich ganz herzlich beim Verlag für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars bedanken!

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