Die literarischen Musketiere | Diese Bücher sind heiß!


Lesedauer: 5 Minuten

Das Bündnis »Der literarischen Musketiere« entstand im Spätjahr 2019 mit den lieben Bloggerinnen Anett von Anetts Bücherwelt und Gabriela von Buchperlenblog.

Im Frühjahr 2019 habe ich die Beiden auf der Leipziger Buchmesse getroffen und schnell stellte sich heraus, dass wir ein Herz und eine Seele sind. Was liegt da näher, als gemeinsam die schönsten Buchempfehlungen durch das Jahr hindurch zu sammeln? Gesagt getan. Hier kommt nun eine kurze Vorstellung der wackeren Musketiere und der Beitrag auf meinem Blog.

Stefanie, Anett, Gabriela (von li. nach re.)
Stefanie, Anett, Gabriela (von li. nach re.)

Die Mademoiselle links im Bild kennt ihr bereits, wenn ihr diesen Blog verfolgt ;)

In der Mitte folgt Anett – die, wenn sie nicht gerade ihre Kinder umsorgt ihren Kopf im Buch hat, sich aber auch regelmäßig mit Freunden trifft um zu quatschen und Spaß zu haben, um Musik zu hören und noch viel lieber auf Reisen geht.

Und rechts daneben zu sehen ist Gabriela – sie taucht regelmäßig nach ganz besonderen Buchperlen und Schätzen, nimmt immer wieder auf dem Comic-Canapé Platz und macht es sich gemütlich mit Disneyklassikern.


Nachdem wir literarischen Musketiere im letzten Monat Buchtipps mit erfrischender Wirkung durch Setting oder Schaueratmosphäre präsentiert haben, wollen wir heute Geschichten vorstellen, bei denen es einem richtig heiß wird, egal ob durch Emotionen hervorgerufen oder einem hitzigen Handlungsort geschuldet. So lautet diesen Monat unser Motto:

Diese Bücher sind heiß!


Anett empfiehlt: »Kostbare Tage« von Kent Haruf

Ich liebe die Bücher des Autoren, die in der Kleinstadt Holt in Colorado spielen. Es ist eine ruhige und heimlige Atmosphäre, die tiefgründige Themen behandelt und in sich vollkommen stimmig ist.

In »Kostbare Tage« lernen wir Dad Lewis kennen, der Krebs im Endstadium hat. Der Autor geht mit diesem Thema so sensibel um, so feinfühlig, so dass ich als Leser tief berührt war. Wir lernen seine Frau kennen, die sich so sehr um ihren so geliebten Mann kümmert, seine Tochter, die hilft wo sie kann, aber auch seinen Sohn, zu dem es seit Jahren keinen Kontakt gab.

Außerdem lernen wir noch ein paar andere Menschen in Dads Umgebung kennen, die ebenfalls so toll dargestellt wurden und die mich ebenfalls sehr berührt haben. So zum Beispiel die kleine Alice, die nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Oma wohnt, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Dad Lewis.

Aber ich möchte nicht zu viel von dem Buch schreiben, das Buch ist es einfach nur wert, gelesen zu werden, denn es ist so ein berührender und emotionaler Roman, der trotz seiner Tragik mir das Herz erwärmt hat! Ich bin begeistert und nach und nach werde ich alle Bücher des Autoren lesen (ein paar habe ich bereits, und ich kann verraten, dass sie alle so toll sind!).

Meine komplette Rezension zum Buch findet ihr -> Hier.


Gabriela empfiehlt: »Der Wind in meinem Herzen« von Francesca Diotallevi

Fragt man mich nach Büchern, die mein Herz erwärmen konnten, dann fällt mir als erstes diese wunderbare (Liebes-)Geschichte. Und das, obwohl ich eigentlich mit der Liebe in Büchern wenig am Hut habe. Was euch das sagen soll? Dass diese Geschichte ganz besonders unter die Haut geht, ein wohliges Gefühl hinterlässt und mich wissen lässt, dass es auch fern der 0815 Liebesgeschichte wunderbar zart und romantisch zugehen kann. Also, worum geht’s?

Saint Rhémy, ein kleines italienisches Bergdorf am Anfang des 20. Jahrhunderts. Frauen, die sich mit Kräutern und der Kunst des Heilens auskennen, waren schon immer schnell als Hexe verschrien und gemieden. So auch die junge Fiamma und ihre Mutter, die zurückgezogen im Wald leben, ihr einziger Freund ein Junge namens Raphael. Doch als dieser im Krieg stirbt, bleibt Fiamma niemand mehr. Oder doch?

Eine wunderbar berührende Geschichte, die uns Leser mit in die italienischen Alpen nimmt, die die Atmosphäre eines kleinen abgeschiedenen Dorfes heraufbeschwört. Eine Geschichte, die zu Herzen geht, ohne dabei in den Topf der großen Schwüre und Klischees greifen zu müssen.

Meine vollständige Rezension findet ihr hier.


Stefanie empfiehlt: »Marianengraben« von Jasmin Schreiber

Manche Geschichten vermögen es unser Herz zu erwärmen und somit für eine ganz besondere innere Hitze zu sorgen, die mal zum Wohlfühlen einlädt, und mal etwas Beklemmendes an sich haben kann.

Jasmin Schreiber hat mich mit ihrem einfühlsamen Roman »Marianengraben«, der Themen wie Depression und Trauer mit einer humorvollen Ader verarbeitet. In ihrem Roman führt die Autorin eine junge Frau und einen Senioren zueinander, die sich bald darauf auf einem speziellen Roadtrip wiederfinden. Eine emotionale Achterbahnfahrt nimmt ihrem Lauf!

Die Beziehung die sich zwischen den beiden, vom Schicksals gebeutelten Menschen, entspinnt hat etwas so hoffnungsvolles und Gutes an sich, dass sich der Herzschlag beschleunigt und einem ganz wohlig warm wird.

Meine Rezension gibt es hier nachzulesen.


Nachgefragt

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